Basketball-Bundesliga

Phoenix-Ortstermin: Hallenausbau im Zeitplan

Foto: WP Michael Kleinrensing

Hagen. Zurück zu den Wurzeln: Nachdem die Heimspiele im Übergangs-Domizil an der Hohenlimburger Färberstraße beendet sind und der Klassenerhalt dank Göttinger Hilfe geschafft ist, orientiert sich Basketball-Bundesligist Phoenix Hagen wieder Richtung Ischeland.

Mit komplettem Team begutachteten die Erstliga-Korbjäger gestern zunächst den Baufortschritt bei den Ausbauarbeiten an der Ischelandhalle - ihrer alten und künftigen Wirkungsstätte -, danach waren sie bei der Eröffnung des nahen Westfalenbads in fremdem Element gefordert - beim Wasserball-Spiel gegen die Bundesliga-Damen aus Hohenlimburg.

Es war eine der letzten schweißtreibenden Aktivitäten des Teams, nach dem Saison-Abschlussspiel am Samstag in Paderborn geht es direkt in den Urlaub. Im Sommer arbeiten die Klubverantwortlichen an der neuen Mannschaft - und die Bauarbeiter auf der Ischeland-Baustelle. Dass diese ausgesprochen fleißig sind, davon konnte sich der Phoenix-Tross vor Ort überzeugen. „Wir sind momentan voll im Zeitplan”, betonte Projektleiterin Christine Grebe angesichts der für Ende Oktober angestrebten Fertigstellung: „Und Phoenix will ja am Anfang einige Heimspiele verlegen, damit wir ein bisschen zeitlichen Puffer haben.”

Angeführt von Baudezernent Thomas Grothe besichtigten die Spieler - mit Schutzhelm und in Badeschlappen - die Hallen-Baustelle, begleitet vom Lärm der Presslufthämmer und Betonmisch-Maschinen. „Die Wände kommen an drei Seiten heraus, dort werden dann feste Tribünen installiert”, erklärte Grothe. Die Wand einer neuen Seitentribüne ist schon fast bis zur endgültigen Höhe hochgezogen, bei den anderen ist das Fundament gelegt und die Wände wachsen. In der Halle wiederum wurde ein hohes Gerüst eingezogen, damit die Handwerker an der Hallendecke arbeiten können, in die die neue Technik - Licht und Beschallung - installiert wird.

„Ich habe ein gutes Gefühl, was die Halle angeht”, bewertete Phoenix-Geschäftsführer Oliver Herkelmann den Arbeitsfortschritt: „Das gibt uns eine ganz andere Geschäfts-Grundlage.” Ohne die Belastung durch die Phoenix-Halle kann alle Energie wieder dem Kerngeschäft Basketball gewidmet werden. Nach dem Saisonabschluss will man die Spieler kontaktieren, die man gerne halten möchte. Mit John Turek etwa verabredete Herkelmann einen Gesprächstermin für nächste Woche. Wer das künftige Team anleitet, steht dagegen außer Frage - das bisherige Trainergespann. „Mit Ingo Freyer läuft der Vertrag noch eine Saison”, sagte Herkelmann, „auch mit Steven Wriedt wollen wir verlängern.” Beide seien noch junge Trainer und hätten wie der gesamte Klub im Bundesliga-Premierenjahr viel gelernt. Zudem verwies Herkelmann darauf, dass man das Saisonziel Ligaerhalt erreicht habe und zwei Mannschaften absteigen, die die Trainer gewechselt haben - Düsseldorf und Paderborn.

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