Dritte Runde in den Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst der Länder gestartet

Dritte Runde in den Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst der Länder gestartet

Die Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst der Länder gingen am Donnerstag in Potsdam in die dritte Runde. Die Arbeitgeber haben angekündigt, zu den Forderungen der Gewerkschaften Angebote vorzulegen. Peter-Jürgen Schneider, der Verhandlungsführer der Tarifgemeinschaft deutscher Länder. "Wir haben etwa ein Dutzend Forderungen, nicht eine, deswegen ist das schwierig. Wir werden zu jeder dieser Forderungen einen Gegenvorschlag machen, natürlich, darüber werden wir dann verhandeln. Es gibt ja auch nicht die eine große Forderung, es gibt ein Dutzend Forderungen. Mit unterschiedlichem Gewicht, deswegen kann man nicht nur mit einer solchen Antwort aufwarten." Die Gewerkschaften fordern Einkommensverbesserungen und andere Maßnahmen im Volumen von sechs Prozent. Die Arbeitgeber weisen die Forderungen als zu hoch zurück. Die Beteiligten zeigten sich für die dritte Verhandlungsrunge dennoch zuversichtlich. Verdi-Chef Frank Bsirske. "Am Ende muss ein Durchbruch stehen nach diesen zwei Tagen. Und Durchbruch heißt, dass wir uns auf ein Gesamtpaket werden einigen müssen. Und das, worauf wir uns dann geeinigt haben, das wird das Angebot der Arbeitgeberseite sein, insofern schließt sich dann der Kreis, wenn wir ein Gesamtpaket haben, dann wird das angeboten werden und dann werden wir das annehmen können, weil es ein tragfähiger Kompromiss sein wird, wenn es gelingt, in den Verhandlungen am Ende erfolgreich herauszukommen. Das ist offen, und wir werden die nächsten Stunden nutzen und die nächsten Tage, um hier Nägel mit Köpfen zu machen." Die Gewerkschaften haben in den vergangenen Tagen mit Warnstreiks Druck gemacht. Auch vor dem Tagungsort in Potsdam wurde den Forderungen lautstark Nachdruck verliehen.
Do, 16.02.2017, 16.18 Uhr

Dritte Runde in den Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst der Länder gestartet

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Die Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst der Länder gingen am Donnerstag in Potsdam in die dritte Runde. Die Arbeitgeber haben angekündigt, zu den Forderungen der Gewerkschaften Angebote vorzulegen. Peter-Jürgen Schneider, der Verhandlungsführer der Tarifgemeinschaft deutscher Länder. "Wir haben etwa ein Dutzend Forderungen, nicht eine, deswegen ist das schwierig. Wir werden zu jeder dieser Forderungen einen Gegenvorschlag machen, natürlich, darüber werden wir dann verhandeln. Es gibt ja auch nicht die eine große Forderung, es gibt ein Dutzend Forderungen. Mit unterschiedlichem Gewicht, deswegen kann man nicht nur mit einer solchen Antwort aufwarten." Die Gewerkschaften fordern Einkommensverbesserungen und andere Maßnahmen im Volumen von sechs Prozent. Die Arbeitgeber weisen die Forderungen als zu hoch zurück. Die Beteiligten zeigten sich für die dritte Verhandlungsrunge dennoch zuversichtlich. Verdi-Chef Frank Bsirske. "Am Ende muss ein Durchbruch stehen nach diesen zwei Tagen. Und Durchbruch heißt, dass wir uns auf ein Gesamtpaket werden einigen müssen. Und das, worauf wir uns dann geeinigt haben, das wird das Angebot der Arbeitgeberseite sein, insofern schließt sich dann der Kreis, wenn wir ein Gesamtpaket haben, dann wird das angeboten werden und dann werden wir das annehmen können, weil es ein tragfähiger Kompromiss sein wird, wenn es gelingt, in den Verhandlungen am Ende erfolgreich herauszukommen. Das ist offen, und wir werden die nächsten Stunden nutzen und die nächsten Tage, um hier Nägel mit Köpfen zu machen." Die Gewerkschaften haben in den vergangenen Tagen mit Warnstreiks Druck gemacht. Auch vor dem Tagungsort in Potsdam wurde den Forderungen lautstark Nachdruck verliehen.

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