Gabriel - G20-Treffen ist Signal der Kooperation statt Abschottung

Gabriel - G20-Treffen ist Signal der Kooperation statt Abschottung

Bundesaußenminister Sigmar Gabriel wertet das G20-Treffen in Bonn als Signal der Kooperation gegen die Abschottungstendenzen in vielen Staaten. Das betonte Gabriel zum Auftakt des Treffens am Donnerstag: "Ich glaube, dass zeigt auch, dass wir eine stabile Weltordnung nur schaffen können, wenn wir zusammenarbeiten bei der sozialen, bei der wirtschaftlichen und ökologischen Gerechtigkeit. Jedenfalls war ich sehr froh, dass es ein hohes Maß an Übereinstimmung gab, denn kein Staat der Welt kann die vor uns liegenden Aufgaben alleine lösen. Klimawandel, Terrorismus, Flucht und Migration - das alles bewältigen wir nicht in nationalen Grenzen. Das geht nur mit Kooperation und Offenheit, statt sich in nationale Schneckenhäuser und Wagenburgen zurückzuziehen." An der Konferenz nehmen fast alle Außenminister der G20-Gruppe der führenden Industrie- und Schwellenländer teil, darunter Vertreter Russlands, Chinas, Saudi-Arabiens und der Türkei. Deutschland hat 2017 die G20-Präsidentschaft inne. Die Gruppe wurde 1999 ins Leben gerufen. Sie befasst sich hauptsächlich mit Fragen des internationalen Finanzsystems. Die G20 repräsentieren fast zwei Drittel der Weltbevölkerung, mehr als 80 Prozent der globalen Wirtschaftsleistung.
Do, 16.02.2017, 20.34 Uhr

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Bundesaußenminister Sigmar Gabriel wertet das G20-Treffen in Bonn als Signal der Kooperation gegen die Abschottungstendenzen in vielen Staaten. Das betonte Gabriel zum Auftakt des Treffens am Donnerstag: "Ich glaube, dass zeigt auch, dass wir eine stabile Weltordnung nur schaffen können, wenn wir zusammenarbeiten bei der sozialen, bei der wirtschaftlichen und ökologischen Gerechtigkeit. Jedenfalls war ich sehr froh, dass es ein hohes Maß an Übereinstimmung gab, denn kein Staat der Welt kann die vor uns liegenden Aufgaben alleine lösen. Klimawandel, Terrorismus, Flucht und Migration - das alles bewältigen wir nicht in nationalen Grenzen. Das geht nur mit Kooperation und Offenheit, statt sich in nationale Schneckenhäuser und Wagenburgen zurückzuziehen." An der Konferenz nehmen fast alle Außenminister der G20-Gruppe der führenden Industrie- und Schwellenländer teil, darunter Vertreter Russlands, Chinas, Saudi-Arabiens und der Türkei. Deutschland hat 2017 die G20-Präsidentschaft inne. Die Gruppe wurde 1999 ins Leben gerufen. Sie befasst sich hauptsächlich mit Fragen des internationalen Finanzsystems. Die G20 repräsentieren fast zwei Drittel der Weltbevölkerung, mehr als 80 Prozent der globalen Wirtschaftsleistung.

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