Gabriel: USA stellen sich hinter UN-Friedensprozess für Syrien

Gabriel: USA stellen sich hinter UN-Friedensprozess für Syrien

Der britische Außenminister Boris Johnson hielt sich am Freitag vor den Gesprächen mit den anderen G20-Außenministern in Bonn mit Joggen fit. Unterdessen gaben Bundesaußenminister Sigmar Gabriel und sein französischer Amtskollege Jean-Marc Ayrault die erste Pressekonferenz. Thema: die Krise in Syrien. Die USA bekennen sich nach den Worten von Gabriel in der Syrien-Krise zu den Bemühungen der Vereinten Nationen um eine Verhandlungslösung. "Und eben ist deutlich geworden, dass alle, die sich getroffen haben, in jedem Fall eine politische Lösung wollen, weil eine militärische Lösung alleine nicht zum Frieden in Syrien führen wird. Und dass diese politische Lösung in den Genfer Verhandlungen erreicht werden muss. Unter dem Dach der Vereinten Nationen. Und dass es keine Parallelverhandlungen geben darf." Die Syrien-Krise ist einer der großen Konflikte, zu denen die Haltung der neuen US-Regierung bisher nicht bekannt war. Der neue US-Präsident Donald Trump hat seinen Verteidigungsminister Jim Mattis beauftragt, in den kommenden Wochen ein Konzept zur Vernichtung der Extremistenmiliz IS vorzulegen. Ursprünglich stand dabei auch eine Zusammenarbeit mit Russland im Raum. Mattis schloss am Donnerstag jedoch eine militärische Kooperation der USA mit der Regierung in Moskau aus. Bei der Konferenz in Bonn hat der neue US-Außenminister Rex Tillerson seinen ersten Auftritt in Europa. Er gilt als Freund der internationalen Kooperation, während US-Präsident Donald Trump mit dem Versprechen von Abschottung und "America first" ins Amt gewählt wurde.
Fr, 17.02.2017, 12.02 Uhr

Gabriel: USA stellen sich hinter UN-Friedensprozess für Syrien

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Der britische Außenminister Boris Johnson hielt sich am Freitag vor den Gesprächen mit den anderen G20-Außenministern in Bonn mit Joggen fit. Unterdessen gaben Bundesaußenminister Sigmar Gabriel und sein französischer Amtskollege Jean-Marc Ayrault die erste Pressekonferenz. Thema: die Krise in Syrien. Die USA bekennen sich nach den Worten von Gabriel in der Syrien-Krise zu den Bemühungen der Vereinten Nationen um eine Verhandlungslösung. "Und eben ist deutlich geworden, dass alle, die sich getroffen haben, in jedem Fall eine politische Lösung wollen, weil eine militärische Lösung alleine nicht zum Frieden in Syrien führen wird. Und dass diese politische Lösung in den Genfer Verhandlungen erreicht werden muss. Unter dem Dach der Vereinten Nationen. Und dass es keine Parallelverhandlungen geben darf." Die Syrien-Krise ist einer der großen Konflikte, zu denen die Haltung der neuen US-Regierung bisher nicht bekannt war. Der neue US-Präsident Donald Trump hat seinen Verteidigungsminister Jim Mattis beauftragt, in den kommenden Wochen ein Konzept zur Vernichtung der Extremistenmiliz IS vorzulegen. Ursprünglich stand dabei auch eine Zusammenarbeit mit Russland im Raum. Mattis schloss am Donnerstag jedoch eine militärische Kooperation der USA mit der Regierung in Moskau aus. Bei der Konferenz in Bonn hat der neue US-Außenminister Rex Tillerson seinen ersten Auftritt in Europa. Er gilt als Freund der internationalen Kooperation, während US-Präsident Donald Trump mit dem Versprechen von Abschottung und "America first" ins Amt gewählt wurde.

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