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Blitzmarathon ohne NRW - AfD-Parteitag bindet Polizeikräfte

Polizisten beim Blitzmarathon in NRW.

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Polizisten beim Blitzmarathon in NRW. Foto: WAZ FotoPool

Köln.  Jagd auf Temposünder, Kontrollen in großem Stil: Der Blitz-Marathon hatte einen festen Platz auf der To-do-Liste der Polizei. Nun schert NRW aus.

Der europaweite Blitzmarathon gegen Raser findet am Mittwoch (19.4.) ohne Nordrhein-Westfalen statt. Grund ist die starke Polizeipräsenz rund um den bevorstehenden AfD-Parteitag und die Gegenveranstaltungen in Köln. Die Polizei will ein Großaufgebot von mehr als 4000 Einsatzkräften einsetzen. Dadurch seien für eine große Kontrolle von Temposündern zu wenige Beamte verfügbar.

"Der Blitzmarathon wäre deshalb nicht in der gewohnten Weise machbar", hatte NRW-Innenminister Ralf Jäger (SPD) bereits vor rund zwei Monaten mitgeteilt.

NRW hat mit dem Blitzmarathon 2012 begonnen

Dabei hatte NRW 2012 mit der großangelegten Tempoüberwachung im ganzen Bundesland begonnen. Schon am dritten Blitzmarathon im Oktober 2012 beteiligten sich auch die Niederlande und Niedersachsen. Inzwischen machen mehrere Bundesländer mit. Bei der letzten Aktion im April 2016 in NRW hatte die Polizei fast 29.000 Temposünder erwischt, rund 900.000 Fahrzeuge wurden kontrolliert. (dpa)

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