Torlinientechnik

Fifa erlaubt Torlinientechnik im Fußball

Englands Innenverteidiger John Terry klärt - hinter der Torlinie.

Foto: ap

Englands Innenverteidiger John Terry klärt - hinter der Torlinie. Foto: ap

Zürich.  Revolution im Fußball: Die Regelhüter des International Football Association Board (IFAB) haben am Donnerstag in Zürich bekannt gegeben, die Torlinientechnologie bei der Klub-WM im Dezember dieses Jahres in Japan einzusetzen.

Die haben lange getagt, aber vielleicht lag das auch daran, dass die Herren, die am Donnerstag in Zürich eine Revolution im Profi-Fußball möglich gemacht haben, alle gesetzte Funktionäre sind. Aber: Der Weltverband Fifa hat nun einstimmig die Einführung der Torlinien-Technologie beschlossen.

Die Entscheidung hat das so genannte International Football Association Board (Ifab) der Fifa getroffen – natürlich unter Vorsitz von Fifa-Präsident Joseph S. Blatter. Die Technologie soll bei der Klub-WM im Dezember in Tokio, beim Confed-Cup 2013 und bei der WM 2014 in Brasilien verwendet werden.

Für DFB-Präsident Niersbach ist es "ein Schritt in die richtige Richtung"

„Aus Sicht des DFB ist es ein Schritt in die richtige Richtung, aber Schnellschüsse in der Umsetzung darf es nicht geben. Zur neuen Saison ist eine Einführung absolut unmöglich. Es ist der richtige Weg, den Einsatz der Technik zunächst auf die großen Fifa-Turniere zu konzentrieren“, sagte DFB-Präsident Wolfgang Niersbach.

Was heißt das?

Die Schiedsrichter dürfen nach der Entscheidung auf die Hilfe durch das vom Tennis bekannte HawkEye zur Überwachung der Torlinie und den Chip im Ball (GoalRef-System) setzen. Die Fifa betonte, dass die Hilfsmittel nur zur Überwachung der Torlinie zum Einsatz kämen. Zudem genehmigte das IFAB auch den weiteren Einsatz von Torrichtern. Jeder Veranstalter solle selber entscheiden, ob er auf Torrichter zurückgreife.