MSV Duisburg

MSV Duisburg hat Kosovo-Schweizer im Visier

Ermir Lenjani (links) - hier im Duell mit dem Bremer Florian Trinks) ist ein Kandidat für den MSV.

Foto: imago sportfotodienst

Ermir Lenjani (links) - hier im Duell mit dem Bremer Florian Trinks) ist ein Kandidat für den MSV. Foto: imago sportfotodienst

Winterthur/Duisburg. Reck und Grlic sahen am Mittwoch im Schweizerischen Winterthur – Erstligist Werder Bremen bestreitet dort gerade ein Trainingslager – den 4:1-Testspielsieg der Bremer gegen den Zweitligisten FC Winterthur. Ermir Lenjani spielt bei den Schweizern als linker Verteidiger, ist jedoch auch im Mittelfeld auf der linken Seite einsetzbar. Der 23-Jährige machte seine Sache gegen die allerdings zur zweiten Garde der Bremer gehörenden Felix Kroos und Florian Trinks im Stadion Schützenwiese sehr ordentlich.

Der Kosovo-Schweizer spielt seit 2008 für den FC Winterthur, war in der Saison 2009/10 zwischendurch auf Leihbasis.

Training ohne Berberovic

Eine Verpflichtung vor dem Spiel der Zebras in Regensburg am Sonntag ist laut Ivica Grlic allerdings nicht realistisch, überdies wäre Lenjani nur „einer von drei, vier Kandidaten.“ Grlic räumte aber ein, dass Lenjani ein „sehr interessanter Spieler ist, der uns helfen könnte.“ Grlic weiter: „Dass wir hinten links Probleme haben, ist ja ohnehin bekannt.“

Mit Timo Perthel (Mittelfußbruch) und Julian Koch (Meniskus-OP) sind beim MSV zwei Linksverteidiger derzeit außer Gefecht. Ermir Lenjani steht bereits seit längerer Zeit auf dem Zettel der Duisburger. Winterthurs Trainer Boro Kuzmanovic traut seinem Schützling den Sprung in den deutschen Profifußball zu. „Ja, sie haben Ermir schön öfter beobachtet. Ich würde ihn zwar ungern ziehen lassen, aber er hat die Qualität, um in der deutschen zweiten Liga spielen zu können“, sagte der Kroate über Lenjani, dessen Marktwert auf rund 300 000 Euro beziffert wird, der aber ablösefrei wechseln dürfte. Kuzmanovic: „Wir würden ihm keine Steine in den Weg legen.“

Beim Training der Zebras fehlte auch Rechtsverteidiger Dzemal Berberovic, der sich mit einer lädierten Wade herumplagt, auch am Donnerstag. Stürmer Ranisav Jovanovic legte eine Schicht im Kraftraum ein, während die Mannschaft an der Westender Straße auf dem Rasen trainierte.

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