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Federico trainiert SSV Hagen ab dem Sommer

Giovanni Federico (links) soll als SSV-Trainer den interimsweise coachenden Klubchef Ömür Turhan im Sommer ablösen.

Foto: Michael Kleinrensing

Giovanni Federico (links) soll als SSV-Trainer den interimsweise coachenden Klubchef Ömür Turhan im Sommer ablösen. Foto: Michael Kleinrensing

Ex-Profi Giovanni Federico hört bei Bezirksliga-Spitzenreiter SSV Hagen im Sommer als Spieler auf und übernimmt das Traineramt.

Hagen. In der Fußball-Bezirksliga haben am 21. Spieltag lediglich Türkiyemspor Hagen und der SC Berchum/Garenfeld Heimrecht. Beim Spitzenreiter SSV Hagen wurden vor der Partie beim VFL Schwerte wichtige Personalentscheidungen getroffen, Ex-Profi Giovanni Federico übernimmt das Trainer-Amt. Möglicherweise ist ab Sommer sogar ein ehemaliger Nationalspieler mit an Bord.

VFL Schwerte – SSV Hagen (Sonntag 15.15 Uhr, Stadion Schützenhof). Bei noch neun ausstehenden Spielen hat der SSV komfortable zehn Punkte Vorsprung auf den Tabellenzweiten Berchum/Garenfeld. „Der Countdown läuft, wir fokussieren uns ganz auf unser großes Ziel“, könnte die Stimmung am Höing laut SSV-Chef Ömür Turhan derzeit nicht besser sein. In Schwerte erwartet Turhan einen heimstarken Gegner: „An einem guten Tag könnte uns der VFL durchaus ärgern.“ Bis auf die arbeitsbedingt verhinderten Armend Krasniqi und Gianluca Salvo sind alle Spieler einsatzbereit.

In der kommenden Saison wird Ex-Profi Giovanni Federico das Traineramt beim SSV übernehmen. „Er wird seine Schuhe an den Nagel hängen und ausschließlich als Coach zur Verfügung stehen“, so Turhan. Co-Trainer wird der bisherige Sportliche Leiter Boris Decker, dessen jetziges Amt dann neu besetzt werden muss. „Wunschkandidat für den Posten ist David Odonkor. Giovanni kennt ihn ja noch aus gemeinsamen Dortmunder Zeiten.“ Der WM-Dritte von 2006 ist in der vergangenen Woche bei Oberligist Hammer SpVg entlassen worden. „Ob es zu Gesprächen kommt, werden die kommenden Wochen zeigen“, kündigt der SSV-Chef an.

Türkiyemspor Hagen – FSV Gevelsberg (Sonntag 15 Uhr, Kunstrasenplatz Höing). Zwei Spiele hat Türkiyemspor-Trainer Metin Uzun gegen den FSV absolviert, beide gingen verloren. „Beim Sieg in der Hinrunde war ich ja nicht dabei“, berichtet der Coach der Gastgeber mit einem Augenzwinkern. Gevelsberg hat den Kader im Winter personell noch einmal aufgerüstet, dementsprechend groß ist der Respekt auf Seiten der Türken: „Nach zwei Niederlagen wird der FSV mit viel Wut im Bauch antreten. Es wird ein schweres Spiel, wir brauchen eine sehr gute Leistung um am Sonntag Punkte mitzunehmen.“ Die Personallage am Höing bleibt angespannt, Uzun muss auf etliche Stammspieler verzichten.

SSV Kalthof – Schwarz-Weiß Breckerfeld (Sonntag, 15 Uhr, SSV-Arena). Die Breckerfelder erwartet ein formstarker Gegner, der mit sieben Punkten aus drei Spielen einen guten Start in die Rückrunde hingelegt hat. „In der aktuellen Verfassung sind sie derzeit vielleicht noch ein bisschen stärker als unser letzter Gegner SSV“, will Joraschkewitz dennoch Zählbares erreichen: „Wir wollen gewinnen, die richtige taktische Ausrichtung wird dabei entscheidend sein.“ Auf nur noch zwölf gesunde Spieler kann Joraschkewitz derzeit zurückgreifen, da auch Tim Lokaj gesperrt ausfällt. Dafür setzt sich Co-Trainer Anton Lleshaj mit auf die Bank.

SG Hemer – Hasper SV (Sonntag, 15.15 Uhr, Overhoff-Arena). Nach zehn Gegentoren zuletzt gegen Berchum/Garenfeld entspannt sich die Personallage beim HSV zumindest etwas, mit Olcay Hastemir kehrt ein wichtiger Spieler zurück. „Wir versuchen uns in Hemer nach Kräften zu wehren, mehr ist einfach zur Zeit nicht möglich“, sagte Klubchef Harald Kröner.

SC Berchum/Garenfeld - SV Bommern (Sonntag, 15.15 Uhr, Waldstadion Garenfeld). Nach der 0:4-Hinspielniederlage in Bommern brennt der Tabellenzweite auf Rehabilitation. Neben den Langzeitverletzten Hüseyin Iskankli, Marcel Menzel und Ulf Tinnemeyer fallen Vladimir Kunz (verletzt) und Justin Amstutz (privat verhindert) aus, dafür kehren Leander Koeser, Georgios Ntontos und Patrick Stein in den Kader zurück.

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