Legoland

Legoland Discovery Center wird am Centro Oberhausen neu aufgebaut

Radulf Müllestein ist technischer Leiter. Als Kind hat er allerdings lieber mit Fisher Price als mit Lego gespielt.

Foto: WAZ FotoPool

Radulf Müllestein ist technischer Leiter. Als Kind hat er allerdings lieber mit Fisher Price als mit Lego gespielt. Foto: WAZ FotoPool

Duisburg/Oberhausen.  Das Legoland Discovery Center verabschiedet sich aus Duisburg. In den nächsten Wochen muss Stein um Stein abgebaut werden. Bis März soll alles aus dem Wehrhahnspeicher ab- und in Oberhausen, in direkter Nachbarschaft zum Centro, wieder aufgebaut werden.

In einer Ecke steht sortiertes Geschirr, daneben Büromaterial. Der Portier aus Legosteinen, der den Besuchern stets den Weg zum Fahrstuhl gewiesen hat, und ein Schneemann, zusammengesetzt aus tausenden Steinen, wartet ebenfalls. 500 Umzugskisten haben sie geordert und für die elf Meter große Giraffe sogar einen speziellen Transporter bestellt: Das Legoland Discovery Center zieht um.

In den nächsten Wochen muss Stein um Stein abgebaut werden. Derzeit bauen zahlreiche Handwerker die Technik ab, die kaum ein Besucher zu Gesicht bekommen hat. Bis März soll alles aus dem Wehrhahnspeicher ab- und in Oberhausen, in direkter Nachbarschaft zum Centro, wieder aufgebaut werden. Wer Nachmieter am Philosophenweg wird, steht noch nicht fest.

Spezialkleber hält Figuren zusammen

Auf langen Listen ist vermerkt, was sich in jeder Kiste befindet. 1131: Spiele aus dem Lego-Shop. Dutzende Köpfe, Frisuren und Körper, aus denen sich die jungen Besucher ihre eigene Figur zusammenstellen konnten, müssen noch verpackt werden. „Die meisten Exponate sind mit einem speziellen Kleber präpariert, so dass der Schneemann nicht auseinander fällt“, weiß Maik Frömmrich.

Damit die Helfer nicht so schwer zu schleppen haben, zerstört Frömmrich eine weitere Illusion: Der Körper von Lego-Joda oder der aufgebrachten Köchin besteht gar nicht komplett aus Lego. Die Steine sind auf einem Drahtgestell montiert. Das macht die Figuren leichter.

In all das Chaos platzen immer wieder Besucher hinein, die nicht mitbekommen haben, dass die steinige Attraktion schließt. „Schade“, sagen die Eltern dann und die Kinder haben sich ihr Ferienende auch anders vorgestellt. Aber, sie wollen wieder gekommen. Das hofft auch Frömmrich: Er war Event- und Entertainment-Manager im Legoland Discovery Center in Duisburg und wird diese Aufgabe auch in Oberhausen wieder übernehmen.

Bessere Parkplatzsituation

Das Center in Oberhausen wird mit 2800 Quadratmetern zwar etwas kleiner als in Duisburg, doch der Platz sei besser nutzbar, weil sich die Ausstellung auf einer Etage befindet. „Nebenan befindet sich direkt das Sealife, das bietet für uns die Möglichkeit, Kombitickets besser zu vermarkten. Außerdem ist die Parkplatzsituation dort besser als am Innenhafen.“

Die Giraffe geht übrigens auf eine längere Reise. Sie soll auch in Oberhausen draußen stehen und bekommt in einer Werkstatt in Billund einen neuen Anstrich. Der soll sie abhärten gegen Sonne und Regen.

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