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Erster Unfall auf neuer Lennetalbrücke – Rettungsweg zu eng

Erste Unfall auf dem neuen Teilstück der Lennetalbrücke: Die Rettungskräfte hatten Mühe, an die Unfallstelle zu gelangen.

Foto: WP/Michael Kleinrensing

Erste Unfall auf dem neuen Teilstück der Lennetalbrücke: Die Rettungskräfte hatten Mühe, an die Unfallstelle zu gelangen. Foto: WP/Michael Kleinrensing

Hagen.  Kaum fließt der A45-Verkehr über den neuen Teil der Lennetalbrücke, da passiert der erste Unfall. Und der Rettungsweg war eng – wie befürchtet.

Das war eine Herausforderung für die Rettungskräfte auf der Lennetalbrücke: Am Samstag war auch der A45-Verkehr Richtung Dortmund auf das neue Teilstück umgeschwenkt – und am selben Abend passierte genau dort der erste Unfall. Die Fahrerin des Unfallwagens und ihr Kind wurden leicht verletzt.

Provisorische Rettungsspur kaum breit genug

Es war zwar "nur" ein Auffahrunfall, aber die Einsatzkräfte hatten anfangs massive Probleme, an die Unfallstelle zu kommen. Eine Bildung einer Rettungsgasse gestaltete sich für unbeteiligte Fahrzeuge als schwierig, da die provisorischen Fahrstreifen nicht breit genug waren, um die breiten Fahrzeuge vorbeizulassen. Zwei Polizeifahrzeuge nutzten die leere alte Brücke zur Anfahrt.

Drohnenflug über die Lennetalbrücke

Alt und Neu auf einen Blick: Das Drohnenvideo von Alex Talash zeigt die A45-Großbaustelle "Lennetalbrücke" auf einen Blick.

Drohnenflug über die Lennetalbrücke

Die von der Feuerwehr gewünschte Rettungsspur auf der neuen Brücke liegt auf der Seite Richtung Frankfurt und ist durch eine Leitplanke von der Gegenfahrbahn getrennt. Deshalb gilt bei Unfällen auf der Brücke: Die Feuerwehr wird doppelt alarmiert – aus Schwerte und Hagen –, um möglichst schnell da zu sein.

Feuerwehr versuchte es aus beiden Richtungen

Obwohl die Kollegen aus Schwerte die Notfallgasse Richtung Frankfurt nutzen konnten, waren die Hagener Retter trotz der beengten Spuren (der Raum für eine Rettungsgasse fehlt) schneller da.

Die A45 Richtung Dortmund war für rund 45 Minuten gesperrt. Der Verkehr staute sich zeitweise auf drei Kilometern.

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