Ver.di-Kritik

„Was wird aus unserem Elseyer Krankenhaus?“

Das evangelische Krankenhaus in Hohenlimburg-Elsey. Foto: Michael Schuh

Foto: WR

Das evangelische Krankenhaus in Hohenlimburg-Elsey. Foto: Michael Schuh Foto: WR

Hohenlimburg.  „Was wird aus unserem Haus?“ Diese Frage stellten die Mitarbeiter des Elseyer Krankenhauses jetzt bei der offenen Mitgliederversammlung des Ver.di-Bezirks Südwestfalen.

„Wir haben viele Informationen bislang nur aus der Zeitung erhalten“, ärgerte sich Gewerkschaftssekretärin Cornelia Haupt im Gespräch mit unserer Redaktion. Dabei betonte sie, dass das Haus an der Iserlohner Straße eine Stadtteilinstitution sei, eine hohe Akzeptanz in der Bevölkerung besitze und eine hohe Qualität biete. Diese müsse erhalten bleiben. Deshalb stellte Ver.di folgende Forderungen für die Mitarbeiter:

1. Absicherung der Arbeitsplätze, der tariflichen Bedingungen und der erworbenen sozialen Absicherungen.

2. Arbeitsbedingungen, die auf das Vertrauen in die Gemeinnützigkeit und Integrität des Krankenhausbetreibers gegründet sind.

3. Transparente Gestaltung des Veränderungsprozesses im Krankenhaus durch die Geschäftsführung.

4. Einbeziehung der Mitarbeitervertretung in die Verhandlungen um die Pläne für die Zukunft des Krankenhauses.

„Wir fordern den Erhalt des Krankenhauses Hohenlimburg in einer zukunftsfähigen Struktur.“ Und damit meinte Cornelia Haupt auch eine funktionsfähige Chirurgie. Denn Gerüchte besagen zwischenzeitlich, dass diese „beschnitten“ wird und sogar Intensivbetten abgebaut werden sollen. Noch schweigt die Mutter, die Diakonie in Südwestfalen, dazu offiziell. Zum Ärger der Mitarbeiter von der Iserlohner Straße. . . .

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