Enge Straßen

Rücksichtnahme erforderlich

Insbesondere die Nebenstraßen sind durch die aufgehäuften Schneeberge an den Fahrbahnrändern immer noch sehr eng. In vielen Fällen müssen sich entgegenkommende Fahrzeugführer einigen und nötigenfalls zurücksetzen oder in Einfahrten warten .

Diese Rücksichtnahme funktioniert jedoch nicht immer. Allein gestern musste die Polizei drei Unfälle aufnehmen bei denen Schaden entstanden war, da sich die entgegenkommenden Autofahrer aneinander vorbeiquetschten und sich dabei die Spiegel beschädigten.

Oft können sich die Fahrzeugführer dann nicht einigen, wer hätte ausweichen können und rufen die Polizei. Höhepunkt war am Mittwochnachmittag die Blockade der Wanderstraße in Meggen. Ein ältere Autofahrerin und ein entgegenkommender Autofahrer kamen auf der durch den aufgehäuften Schnee sehr schmalen Straße nicht aneinander vorbei und blieben mit ihren Fahrzeugen voreinander stehen. Jeder von ihnen hätte durch ein Zurücksetzen von wenigen Metern ein Passieren des anderen ermöglichen können.

Polizei attestiert Rücksichtslosigkeit

Beide konnten sich jedoch nicht einigen wer das sein soll und so zog man es vor, sich gegenseitig zu beschimpfen und die Polizei zu rufen. Die Beamten attestierten beiden ihre Rücksichtslosigkeit und beide mussten ein Verwarnungsgeld von 20 € aufgrund der Behinderung des andern und der vermeidbaren Blockade der Straße zahlen.

Die Polizei rät gerade auf den jetzt schmalen Nebenstraßen sehr vorsichtig zu fahren und mit Gegenverkehr zu rechnen. Mit gegenseitiger Rücksichtnahme und Gelassenheit lassen sich auch bei den derzeitigen Witterungsbedingungen alle Situationen lösen.

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