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Burbacher Feuerwehr zieht Bilanz des Jahres 2016

Ullrich Rothe (Mitte) erhält von Markus Schwarze den Goldenen Schraubenschlüssel. Bürgermeister Christoph Ewers (links) gratuliert.                                                   Foto:Jürgen Schade

Ullrich Rothe (Mitte) erhält von Markus Schwarze den Goldenen Schraubenschlüssel. Bürgermeister Christoph Ewers (links) gratuliert.  Foto:Jürgen Schade

Gilsbach.  In GIlsbach zieht die Burbacher Feuerwehr ihre Bilanz des Jahres 2016. Bei 121 Einsätzen werden 20 Menschenleben gerettet.

Markus Schwarze hatte schon an vielen Jahresdienstbesprechungen teilgenommen, – jedoch noch nie als Leiter der Burbacher Feuerwehr, zu dem er im letzen April bestellt wurde. Und das, so bescheinigten ihm Kreisbrandmeister Bernd Schneider und Bürgermeister Christoph Ewers, macht er souverän und gut.

Dank richtete Markus Schwarze im Gilsbacher Dorfgemeinschaftshaus besonders an die Leiter der Kinderfeuerwehren. „Ihr habt in der Vergangenheit in der Kinderfeuerwehr einen tollen Job gemacht, und ich wünsche mir für die Gemeinde Burbach flächendeckend in jeder Ortschaft eine Kinderfeuerwehr.“ Bürgermeister Christoph Ewers überbrachte Grüße von Rat und Verwaltung. „Im letzten Jahr wurde sehr viel Kritik geübt, die Kommunikation innerhalb der Feuerwehr hat sehr darunter gelitten“, erinnerte Ewers. Jetzt aber werde „wieder mehr miteinander gearbeitet, und die Außendarstellung der Feuerwehr ist wieder besser geworden.“

Markus Schwarze freute sich besonders, dass in Gilsbach in nächster Zeit ein neues Feuerwehrgerätehaus gebaut werden soll. Das sei auch eine Anerkennung für den Ort Gilsbach und seine Zukunft. „Wir können es uns nicht leisten, wie es in Nachbarkommunen im Gespräch ist, Feuerwehrgerätehäuser zu schließen.“

Bilanz

121 Einsätze hat die Burbacher Feuerwehr 2016 absolviert. 20 Menschen konnten aus lebensbedrohlichen Situationen gerettet werden; einmal allerdings kam jede Hilfe zu spät. Auch zu zwei Großbränden in Nachbargemeinden sind die Burbacher mit ausgerückt.
323 aktive Kameradinnen und Kamerade n hat die Feuerwehr Burbach derzeit, hinzu kommen 142 Kinder- und Jugendfeuerwehrleute. 78 Senioren befinden sich in der Ehrenabteilung.
Investier t wurde in die Ausstattung der Feuerwehr. Die Löschzüge Holzhausen, Niederdresselndorf und Lützeln erhielten Absauganlagen für ihre Gerätehäuser. In Holzhausen wurde das Gerätehaus mit einer neuen Küche ausgestattet, in Oberdresselndorf wurden eine neue Heizung und zwei Fenster eingebaut, und der Löschzug Niederdresselndorf erhielt noch einen neuen Rettungszylinder.

Personalien

Matthias Fuhrmann übergibt das Amt des Jugendfeuerwehrwarts in Niederdresselndorf an Andreas Löhl. Für Thorsten Schneider wird Stefan Löhl stellvertretender Löschzugführer in Niederdresselndorf und zugleich stellvertretender Löschzugführer des 3. Zugs. Verabschiedet wurde Hans-Jörg Ernest, Löschzugführer in Burbach. Celine Oerter ist neue Jugendwartin in Lützeln, Samuel Naumann ihr Stellvertreter. Volker Fuhrmann wurde für weitere sechs Jahre als Löschzugführer des Löschzugs Niederdresselndorf ernannt. Herbert Sahm vom Löschzug Burbach wurde für 35-jährige aktive Dienstzeit mit dem Feuerwehrehrenkreuz in Gold ausgezeichnet.

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