Gedenken

Nichts Neues in Sachen Walter-Krämer-Platz

Vor dem Kreisklinikum, neben dem Patientengarten soll der Walter-Krämer-Platz entstehen.

Foto: Jens Plaum

Vor dem Kreisklinikum, neben dem Patientengarten soll der Walter-Krämer-Platz entstehen. Foto: Jens Plaum

Siegen.   Zwar tauchte der Punkt Walter-Krämer-Platz auf der Tagesordnung des Kulturausschusses auf. Neuigkeiten aber vermeldete niemand.

Wer gehofft hatte, am Dienstagnachmittag im Kulturausschuss endlich Pläne oder gar ein Modell des Walter-Krämer-Platzes vor dem Kreisklinikum in Weidenau zu sehen, wurde enttäuscht.

Zwar äußerte sich Dirk Helmes, Referent des Bürgermeisters, zur Sache. Greifbares blieb aber auch er schuldig. Nur soviel: „Erwin Wortelkamp und das Kreisklinikum sind in der Endabstimmung.“ Demnach soll es in wenigen Wochen eine Präsentation geben. Erwin Wortelkamps Entwurf erhielt im Januar den Zuschlag für die Gestaltung der Fläche, die an das Leben und Wirken des in Yad Vashem geehrten und als Arzt von Buchenwald bekannt gewordenen Humanisten Walter Krämer erinnern soll.

Wortelkamp überzeugte die Jury und setzte sich gegen mehr als 80 Mitbewerber durch (wir berichteten). Traute Fries (SPD), sie war Jurymitglied ohne Stimmrecht, zeigte sich am Dienstag ebenfalls von der Arbeit des Künstlers überzeugt. Sie sagte aber auch, dass die Intention der Installation unter Umständen nicht auf Anhieb zu verstehen sei, erklärt werden müsste. Trotzdem: „Die Symbolik ist sehr zutreffend für das Wirken Walter Krämers.“

Kloawender Garten

Ein wenig konkreter war die Diskussion rund um den Namen für den neuen Grünzug an der Geisweider Hüttenstraße. Nachdem bereits am Freitag der Bezirksausschuss Geisweid für die Variante Kloawender Garten gestimmt hatte, schlossen sich die Mitglieder des Kulturausschusses dem Votum ihrer Kollegen an. Und zwar deutlich. Elf zu eins pro Kloawender Garten fiel die Abstimmung aus. Die Alternativen Klafelder Bürgergarten und Klafelder Schulgarten stießen kaum auf Resonanz. Alle drei Namen sind das Ergebnis eines Wettbewerbs. Aus 42 Einsendungen wählte eine Jury drei aus, die es in die politischen Gremien schafften (wir berichteten). „Erklärungsbedarf“ sah Raimund Klauser (Grüne). Keinen grundsätzlichen, sondern lediglich ein Täfelchen am Garten, das Kloawend erläutert – insbesondere Menschen, die nicht aus der Gegend stammen.

Die endgültige Entscheidung trifft der Haupt- und Finanzausschuss in seiner Sitzung am 9.April.

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