Ehrungen

Rüdiger Hartmann wird für sein Engagement ausgezeichnet

Vorsitzender Andreas Becker kann Rüdiger Hartmann, Karin Henk-Knöpfel und Hans Limper jeweils für eine 25-jährige Vereinszugehörigkeit auszeichnen. Das freut auch Heinz Belz (von links).

Foto: Heiner Lenze

Vorsitzender Andreas Becker kann Rüdiger Hartmann, Karin Henk-Knöpfel und Hans Limper jeweils für eine 25-jährige Vereinszugehörigkeit auszeichnen. Das freut auch Heinz Belz (von links). Foto: Heiner Lenze

Arfeld.   Seit 25 Jahren ist er jetzt schon Mitglied des Heimatvereins. So wie Karin Henk-Knöpfel, die für ihre Ehrung extra aus Kassel angereist ist.

Für Heinz Belz war es ein langer Tag. Zuerst stand in der Schmiede eine Hochzeit an, die von einem Fernsehteam dokumentiert wurde, am Samstagabend wurde dann noch die Jahreshauptversammlung des Heimatvereins in der gut gefüllten Lambrie abgehalten.

Dort wurde er für seinen permanenten Einsatz entsprechend belohnt, schließlich ist er als 2. Vorsitzender in seinem Amt bestätigt worden. Auch Peter Pöppel ist wieder gewählt worden und zwar als Schriftführer – allerdings fehlte er krankheitsbedingt. Außerdem werden sich auch in Zukunft Christian Zoll und Stefan Friedrich als Beisitzer engagieren.

Besucherzahl in der Schmiede ist gestiegen

Eine positive Nachricht: Die Besucherzahlen in der Schmiede sind im Vergleich zu den vergangenen Jahren gestiegen – das geht aus dem Geschäftsbericht hervor. Zusätzlich ist das Trauzimmer für fünf Hochzeiten genutzt worden, so Monique Koch, die den Bericht von Schriftführer Peter Pöppel verlas. Laut ihm ist das Zimmer bereits für drei Trauungen vorgemerkt.

Das Hauptaugenmerk lag in diesem Jahr aber auf dem 25. Schmiedejubiläum im August, wo das Anwesen im Vorfeld auf Vordermann gebracht wurde. Aber nicht nur das. So ist der Ausstellungsraum völlig neu gestaltet worden. Ricarde Riedesel hat dafür ein Konzept erstellt.

Der Raum verfügt nun über zwei freistehende sowie über vier Wandvitrinen, die von der Firma Zoll, bzw. von Uwe Koch angefertigt und montiert wurden. Auch die alte Kirchentür ist im Ausstellungsraum zu sehen. Eingeleitet wurden die Arbeiten allerdings durch Rolf Achenbach und Hennes Kontorowitz, die die Wände ausgebessert und gestrichen haben.

Weihnachtsmarkt war erfolgreich

Peter Pöppel berichtet ausführlich über das eigentliche Jubiläum am 20. August. Denn das dürfte alleine durch Petrus noch in guter Erinnerung blieben. Der öffnete pünktlich um 14.30 Uhr die Schleusen, dementsprechend fielen die Grußworte von Bürgermeister Bernd Fuhrmann und der Rückblick von Hartwig Achinger feucht fröhlich aus. Auch die Backgruppe hat sich mit eingebracht und leckeres Sauerteigbrot sowie Blechkuchen gezaubert.

Zur Freude aller war auch die Resonanz bei den beiden Führungen gut. „Abends spielten dann noch die Fidelos auf und rundeten den Tag mit flotten Weisen ab“, hieß es ebenfalls im Geschäftsbericht von Peter Pöppel. Äußerst erfolgreich war auch der Weihnachtsmarkt.

Viel Lob für Arfeld-aktiv

Über ein dickes Lob durften sich auch die Akteure von Arfeld-aktiv freuen. Bei Arbeitseinsätzen rund um die Schmiede hat sich die Rentnertruppe wieder verdient gemacht. Bevor die Volkholzer Theatergruppe die Lachmuskeln der Heimatfreunde strapazierte, konnte Waldemar Kiel über den Stand der Dinge in Sachen Ederzentrum berichten. „Die Bodenplatte für das Feuerwehrgerätehaus ist gegossen. Fast nur einheimische Firmen werden sich am Bau beteiligen. Der erste Arbeitseinsatz wird im April stattfinden“, so die Ausführungen von Waldemar Kiel.

Eindeutiger Höhepunkt war der Tagesordnungspunkt Ehrungen durch Heinz Belz, Hans Limper und Rüdiger Hartmann, der „unwahrscheinliches für Arfeld geleistet hat“, konnten für eine 25-jährige Zugehörigkeit zum Heimatverein ausgezeichnet werden. Helmut Kassel und Horst Spielmann, ebenfalls ein Vierteljahrhundert mit von der Partie, konnten am Samstag nicht anwesend sein.

Wirklich groß war die Freude bei Karin Henk-Knöpfel, die eigens für diesen Abend aus ihrer Wahlheimat Kassel angereist war. Sie prägte wohl den wichtigsten Satz des ganzen Abends: „Mein Herz schlägt für Arfeld.“

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