Digitalisierung

Siegen-Wittgenstein investiert 2,35 Millionen Euro

Unter dem Strich rund 2,355 Millionen Euro – soviel  könnten den Kreis Siegen-Wittgenstein als Schulträger Investitionen in die digitale Ausstattung der vier Berufskollegs im Kreisgebiet sowie der Siegener Lindenschule mit insgesamt rund 10 000 Schülern kosten – und zwar die nächsten vier Jahre.

Foto: BAUER, Christoph

Unter dem Strich rund 2,355 Millionen Euro – soviel könnten den Kreis Siegen-Wittgenstein als Schulträger Investitionen in die digitale Ausstattung der vier Berufskollegs im Kreisgebiet sowie der Siegener Lindenschule mit insgesamt rund 10 000 Schülern kosten – und zwar die nächsten vier Jahre. Foto: BAUER, Christoph

Bad Berleburg.   Unter dem Strich rund 2,355 Millionen Euro – soviel könnten den Kreis Siegen-Wittgenstein als Schulträger Investitionen in die digitale Ausstattung der vier Berufskollegs im Kreisgebiet sowie der Siegener Lindenschule mit insgesamt rund 10 000 Schülern kosten – und zwar die nächsten vier Jahre.

Unter dem Strich rund 2,355 Millionen Euro – soviel könnten den Kreis Siegen-Wittgenstein als Schulträger Investitionen in die digitale Ausstattung der vier Berufskollegs im Kreisgebiet sowie der Siegener Lindenschule mit insgesamt rund 10 000 Schülern kosten – und zwar die nächsten vier Jahre.

Ausgerechnet hat das der kommunale Dienstleister CitKomm GmbH in Hemer für den neuen Medienentwicklungsplan 2017-2020. Interaktive Whiteboards und neue Beamer zur zeitgemäßen Präsentation von Schüler- und Lehrer-Beiträgen im Unterricht nennt Guido Dahlmann von der CitKomm hier den Politikern im Kreis-Ausschuss für Schule, Weiterbildung und Sport als Beispiele, aber auch die Vernetzung der Schulen in Kreis-Trägerschaft.

Smartphones nutzen?

Deren Ausstattung sei ja schon sehr gut, lobt Manfred Kämpfer, Leiter des Siegener Berufskollegs Technik. Und in dieser Qualität müsse es in den nächsten Jahren auch weitergehen, meint er mit Blick auf digitales Lehrmaterial und aufwändige Computer-Anwendungen für die Indus­trie. Die liefen nämlich eben nicht auf Smartphones der Schüler.

Smartphones verstärkt im Unterricht zu nutzen, dafür das WLAN-Angebot auszubauen und bei neuen Endgeräten lieber zu sparen, regt Kevin-Lee Hörnberger (FDP) an. Wie Corie Hahn (CDU) fürchtet auch der Liberale, dass eine adäquate Ausstattung dem Kreis sehr teuer wird.

Welchen Bedarf es da im pädagogischen Alltag gebe, entschieden die einzelnen Schulen selbst, betont Arne Fries vom Schulverwaltungsamt. Dafür schaffe der Kreis dann die strukturellen Voraussetzungen.

Interaktivität in Wittgenstein gefragt

Beispiel Berufskolleg Wittgenstein, das erhöhten Wert auf interaktive Möglichkeiten im Unterricht legt: Hier stehen Schülern und Lehrern derzeit 150 stationäre Geräte in sechs PC-Räumen zur Verfügung, ferner interaktiv vier Whiteboards und 20 Pen-Displays, so der Kreis in seiner Antwort zu einer Anfrage der CDU-Fraktion in Sachen „Digitale Schule“. WLAN-Zugang haben derzeit nur Lehrer, darunter drei IT-Fachlehrer. In die digitale Ausstattung des BKW möchte der Kreis 2017 rund 35 700 Euro investieren.

Am Ende votiert der Kreis-Ausschuss einstimmig für einen Medienentwicklungsplan 2017-2020. Er soll Teil eines anstehenden Fünf-Jahres-Plans zur digitalen Ausstattung der Schulen werden.

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