Politik diskutiert

Talstraße in Erndtebrück wird jetzt endlich saniert

Gute Nachricht für durchgeschüttelte Autofahrer: Der extrem marode Abschnitt der Talstraße im Erndtebrücker Kernort, der direkt am Rathaus vorbeiführt, soll noch in diesem Jahr saniert werden.

Foto: Eberhard Demtröder

Gute Nachricht für durchgeschüttelte Autofahrer: Der extrem marode Abschnitt der Talstraße im Erndtebrücker Kernort, der direkt am Rathaus vorbeiführt, soll noch in diesem Jahr saniert werden. Foto: Eberhard Demtröder

Erndtebrück.   Gute Nachricht für Autofahrer: Der extrem marode Abschnitt der Talstraße im Erndtebrücker Kernort soll saniert werden. Aber es wird teuer.

Gute Nachricht für durchgeschüttelte Autofahrer: Der extrem marode Abschnitt der Talstraße im Erndtebrücker Kernort, der direkt am Rathaus vorbeiführt, soll noch in diesem Jahr saniert werden – für insgesamt rund 445 000 Euro. Wie genau, das diskutieren und beschließen am kommenden Mittwoch, 22. März (öffentliche Sitzung ab 17.30 Uhr, Rathaus), die Politiker im Ausschuss für Bauen und Gemeinde-Entwicklung. An den Kosten ebenfalls beteiligt: die Anlieger.

Konkret geht es um ein etwa 160 Meter langes Teilstück zwischen der nördlichen Einmündung der Struthstraße und „Backes Ecke“ weiter südlich.

Keine klassischen Bürgersteige

Gestaltet werden soll die Straße im Wesentlichen als sogenannte Verkehrsmischfläche – im Klartext: Den klassischen Bürgersteig samt Bordsteinkante zur Fahrbahn hin wird es dann – außer in Einmündungsbereichen – nicht mehr geben Stattdessen wird künftig eine Entwässerungsrinne die beiden Bereiche trennen. Auf diese Weise sollen „die Gehwege ... barrierefrei ausgebaut“ werden – mit einer angedachten Breite von 1,35 Metern und in Pflaster-Bauweise. Für die Fahrbahn ist eine variable Fahrbahnbreite zwischen 4,10 und 5,35 Metern vorgesehen. Sie soll wie der vorhandene Parkstreifen parallel zur Talstraße in Asphalt-Bauweise erneuert werden.

Neue Plätze für die Laternen

Die Laternen der Tal­straße, die sich derzeit noch auf Privatgrund befinden, sollen entlang des neuen Gehweges platziert werden – und damit auf öffentlichem Gelände. Außerdem haben sich die Energie-Versorger darauf verständigt, die Leitungen für Strom, Gas und Straßenbeleuchtung unter dem geplanten Gehweg zu verlegen.

Restflächen zu den privaten Grundstücken hin sollen nach Angaben der Planer im Rathaus „entsprechend der örtlich vorgefundenen Situation angepasst“ werden. Was die Gemeinde in jedem Fall vermeiden möchte: dass sie für den Ausbau Grunderwerb tätigen, also womöglich noch zusätzlich private Flächen ankaufen müsste.

Die vorhandenen Leitungen und Rohre für das Trinkwasser sowie die Kanalisation sollen komplett erneuert werden.

Anlieger sind bereits im Bilde

Im aktuellen Gemeinde-Haushalt 2017 stehen rund 230 000 Euro allein für den Ausbau der Straße, 115 000 Euro für die Erneuerung der Kanalisation sowie rund 100 000 Euro für neue Wasserleitungen bereit. Ehe es aber mit den Bauarbeiten in der Talstraße losgehen kann, müssen die Erndtebrücker Politiker noch grünes Licht dafür geben, die nötigen Maßnahmen zur Umsetzung der Pläne im vorgestellten Rahmen öffentlich auszuschreiben.

Bereits Mitte Januar hatte die Gemeindeverwaltung übrigens die Anlieger in einer Versammlung über den anstehenden Ausbau informiert – und die ausgearbeiteten Pläne vorgestellt. Über die Rückmeldungen der Anwohner werde im öffentlichen Teil der Ausschuss-Sitzung ausführlich berichtet, heißt es aus dem Rathaus.

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