Trauerzeremoniell

Wittgenstein nimmt Abschied von Prinz Richard

Die Gruft der Familie zu Sayn-Wittgenstein-Berleburg auf dem Waldfriedhof am Sengelsberg in Bad Berleburg. Dort wird Prinz Richard seine letzte Ruhestätte finden. Die Beisetzung findet im engsten Familienkreis statt.

Foto: Christoph Vetter

Die Gruft der Familie zu Sayn-Wittgenstein-Berleburg auf dem Waldfriedhof am Sengelsberg in Bad Berleburg. Dort wird Prinz Richard seine letzte Ruhestätte finden. Die Beisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Foto: Christoph Vetter

Bad Berleburg.  Wittgenstein nimmt am Wochenende Abschied von Prinz Richard (†). Dienstag werden zur offiziellen Trauerfeier 300 Gäste und der Hochadel erwartet.

Am Samstag und Sonntag können die Menschen von Richard Prinz zu Sayn-Wittgenstein-Berleburg Abschied nehmen. Dann ist die Schlosskapelle jeweils von 10 bis 14 Uhr für Trauergäste geöffnet. Dort befindet sich der Sarg des am Montag im Alter von 82 Jahren verstorbenen Chefs des traditionsreichen Adelshauses. Der Weg zur Kapelle führt über den Schlosshof. Trauergäste können sich dort auch in das ausgelegte Kondolenzbuch eintragen. Filmen und Fotografieren ist in der Kapelle nicht gestattet. Die Familie des Verstorbenen bittet darum, dies zu berücksichtigen.

Schützenvereine begleiten Familie

Inzwischen steht auch der genaue Ablauf der Trauerfeierlichkeiten am kommenden Dienstag fest: Um 8.45 Uhr trifft sich der enge Kreis der Familie in der Schlosskapelle. Um 9 Uhr wird der Sarg dann von sechs uniformieren Trägern (Förstern und Jägern der Rentkammer) aus der Kapelle über den Schlosshof getragen und in ein am anderen Ende des Schlosshofes wartendes Fahrzeug gebracht. Der engere Familienkreis wird dieser Zeremonie auf dem Schlosshof beiwohnen. Begleitet wird die Familie des Verstorbenen dabei von Abordnungen der Schützenvereine Bad Berleburg und Berghausen, in denen Richard Prinz zu Sayn-Wittgenstein-Berleburg Mitglied bzw. Ehrenmitglied war.

Schlosshof für Zuschauer geöffnet

Der Schlosshof ist während der Zeremonie für die Bevölkerung (entsprechend der Kapazität) zugänglich. Die Familie bittet höflich, die zu diesem Zweck errichteten Sperren auf dem Schlosshof zu beachten.

Danach wird der Sarg, begleitet von uniformierten Sargträgern und den Schützenschwestern und Schützenbrüdern, im Schritttempo zur nahegelegenen Evangelischen Stadtkirche gefahren und in die Kirche überführt. Die Kirche wird zu diesem Anlass nicht öffentlich zugänglich sein. Anschließend wird die Kirche verschlossen.

300 geladene Gäste

Der Gottesdienst beginnt am Dienstag um 14 Uhr. Die Trauerrede wird von Pfarrerin Claudia Latzel-Binder gehalten. Die Kirche wird ab 12.30 Uhr geöffnet sein.

Die Familie des Verstorbenen und die geladenen Trauergäste begeben sich um 13.30 Uhr entweder zu Fuß oder in Fahrzeugen vom Schloss zur Kirche. Es wird mit etwa 300 geladenen Gästen aus zahlreichen Ländern gerechnet. Der Gottesdienst steht auch anderen Trauergästen offen (abhängig von der Kapazität in der Kirche, die etwa 500 Plätze bietet). Die Familie bittet um Verständnis, dass vermutlich der ganze untere Kirchenraum für geladene Gäste reserviert sein wird. Freie Plätze wird es daher vor allem auf der Empore geben. Auch in der Kirche ist das Filmen und Fotografieren nicht gestattet. Die Familie des Verstorbenen bittet dafür um Verständnis.

Urnenbeisetzung im engsten Familienkreis

Der Gottesdienst wird etwa eineinhalb Stunden dauern. Im Anschluss findet im Schloss ein Empfang für geladene Trauergäste statt. Die geladenen Trauergäste begeben sich im Wagen oder zu Fuß von der Kirche in das Schloss. Der Empfang ist nicht öffentlich. Der Zugang zum Schloss wird daher für nicht geladene Gäste gesperrt.

Der Termin für die Urnenbeisetzung von Richard Prinz zu Sayn-Wittgenstein-Berleburg steht noch nicht fest. Die Beisetzung erfolgt zu einem späteren Zeitpunkt auf dem Familienfriedhof des städtischen Friedhofs Bad Berleburg im engsten Familienkreis.

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