Borussia Dortmund

Großaktionär und BVB legen Stimmrechte zusammen - Warten auf Hoeneß-Aktien

Aufsichtsrat und Geschäftsführung des BVB: Harald Heinze, Thomas Treß, Hans-Joachim Watzke, Aufsichtsratsvorsitzender Gerd Pieper, Notar Dr. Lutz Aderhold, Bernd Geske, Christian Kullmann, Friedrich Merz, Peer Steinbrück (v.l.n.r.). Foto: Helmuth Voßgraff

Foto: WAZ FotoPool

Aufsichtsrat und Geschäftsführung des BVB: Harald Heinze, Thomas Treß, Hans-Joachim Watzke, Aufsichtsratsvorsitzender Gerd Pieper, Notar Dr. Lutz Aderhold, Bernd Geske, Christian Kullmann, Friedrich Merz, Peer Steinbrück (v.l.n.r.). Foto: Helmuth Voßgraff Foto: WAZ FotoPool

Dortmund.   Borussia Dortmunds Großaktionär Bernd Geske hat seine Stimmrechte mit denen der Geschäftsführungs GmbH in einen Topf geworfen. Bis Mitte 2017 sind Geskes Stimmen dem BVB zuzurechnen. Seine Motivation lautet „Gemeinsamkeit“.

Bernd Geske ist nicht nur der größte BVB-Aktionär, er ist auch einer der größten Fans von Borussia Dortmund. Fan nicht nur von der meisterlichen Fußballmannschaft, sondern auch von der nicht minder erfolgreichen Unternehmensleitung. Deshalb hat er mit der Geschäftsführungs GmbH des börsennotierten Bundesligisten eine Aktionärsvereinbarung getroffen.

Bis Mitte 2017 sind die Stimmrechte seiner 7.091.909 Aktien nun der Geschäftsführungs GmbH zuzurechnen, so dass diese nun mit ihren eigenen 7,24 Prozent über insgesamt 18,79 Prozent aller Stimmanteile verfügt. Geskes Motivation: „Gemeinsamkeit“, so Geske am Donnerstag zu WR, „weil wir seit zwölf Jahren alles gemeinsam machen, möchte ich diesen Weg gemeinsam weitergehen.“

Mit Kopf und Herzen Aktionär

Für Außenstehende sei es nun klar, dass Verein und Großaktionär die gleiche Richtung einschlügen. Er wäre ja nicht nur mit dem Kopf Aktionär, sondern auch mit dem Herzen. Trotz dieser Zurechnung seiner Stimmanteile werde er, so Geske, auch in Zukunft in Entscheidungen einbezogen. Er begrüßt, dass der Verein innerhalb der nächsten zwölf Monate weitere Stimmrechtsanteile erwerben will.

Auf die 5000 Aktien von Bayern-Präsident Uli Hoeneß wartet er übrigens noch. Als Hoeneß nach der vorletzten Niederlage gegen den BVB wutschnaubend ankündigte, seine BVB-Aktien verkaufen zu wollen, hatte sich Geske als Käufer angeboten. Bis heute vergeblich.

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