Arbeiten aus der tiefsten Seele des Künstlers

Ennepetal.   Wenn Philippe Marie, der Inhaber des Gevelsberger Juwelier-Geschäftes Haarhaus, nicht so aufmerksam durch Gevelsberg gegangen wäre, hätte er nicht nur einen Freund weniger, sondern es wäre auch die heimische Kunstwelt ärmer. Denn Philippe Marie entdeckte Arbeiten von M. Aziz El Khiar in einem Schaufenster. Der völlig unbekannte Künstler, der mit Frau und zwei Kindern seit 1996 in Gevelsberg lebt, präsentierte am Wochenende seine Arbeiten im Ennepetaler Industriemuseum – und der Besucher geriet ins Staunen, vielleicht sogar ins Schwärmen.

Wenn Philippe Marie, der Inhaber des Gevelsberger Juwelier-Geschäftes Haarhaus, nicht so aufmerksam durch Gevelsberg gegangen wäre, hätte er nicht nur einen Freund weniger, sondern es wäre auch die heimische Kunstwelt ärmer. Denn Philippe Marie entdeckte Arbeiten von M. Aziz El Khiar in einem Schaufenster. Der völlig unbekannte Künstler, der mit Frau und zwei Kindern seit 1996 in Gevelsberg lebt, präsentierte am Wochenende seine Arbeiten im Ennepetaler Industriemuseum – und der Besucher geriet ins Staunen, vielleicht sogar ins Schwärmen.

Er entdeckte urwüchsige Arbeiten, großflächige Gemälde (Frauen), Collagen und feine ins Auge fallende Stelen und Objekte in verschiedensten Formen. Aziz El Khiar ist vielseitig, dabei genau, beschäftigt sich mit den Widersprüchlichkeiten der Menschen, mit Religion und ist „emotional berauschend“, wie es die Kuratorin und Künstlerin Linde Arndt bei der Eröffnung der Ausstellung sagte. Besucher, die in die Welt des 47-jährigen Künstlers mit marokkanischen Wurzeln eintauchten, erlebten auch einen sensiblen Mahner, einen Künstler, dessen Kunst nicht stehen bleibe, sondern sich wandle (Linde Arndt). Philippe Marie brachte es mit einem Satz auf den Punkt: „Die Arbeiten entstanden aus der tiefsten Seele des Künstlers. Weiter verriet Marie: „Ich habe mich in die Kunst Aziz verliebt.“

Hausherr Prof. Dr. Reinhard Döpp eröffnete die Ausstellung, die in dem herben Charme des Saales sehr gut zur Geltung kam. Man kann durchaus prophezeien: Von M. Aziz El Khiar wird man noch Einiges zu sehen bekommen.

Die Besucher, die der Eröffnung der Ausstellung unter dem Titel „L èvolution“ beiwohnten, erlebten auch einen Hörgenuss. Jazz, gesungen von Ezra Sefanja. Sie wurde instrumental begleitet von Dirk Dressler. Zum Ende der Ausstellung am Sonntagabend war die Sängerin Lina Ammor geladen, eine Gevelsbergerin mit einem großen Repertoire aus dem Pop/Soul-Bereich.

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