Bei Feuerwehr nur schweren Herzens in den Ruhestand

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Burbach. (klap) Die Jahresdienstbesprechung der Alterskameraden in entsprechend geselliger Runde bleibt in der Feuerwehr Burbach eine schöne Tradition.

Auch in diesem Jahr hatte wieder der Leiter der Feuerwehr, Gemeindebrandinspektor Rolf Lengenberg, seine aktiven und ehemaligen Führungskräfte sowie die Alterskameraden aus der gesamten Gemeinde zu einem Gedankenaustausch nach Burbach ins örtliche Bürgerhaus eingeladen.

In einem kurzen Rückblick erinnerte Lengenberg an den Umbruch in der Burbacher Wehr. "Zahlreiche altersbedingte Wechsel hat es gegeben, nun können und müssen wir auf eine jüngere Mannschaft bauen" betonte Rolf Lengenberg. Die digitale Alarmierung sei auf einem guten Weg und bald schon gehöre das Sirenengeheul in der Gemeinde der Vergangenheit an. Highlight des Jahres sei wohl das Jubiläum in der Wahlbacher Feuerwehr, die auf ihr 125-jähriges Bestehen, auf 50 Jahre Spielmannszug und auf 25 Jahre Jugendfeuerwehr zurückblicken können.

In Sachen Neuanschaffung hofft der Gemeindebrandinsepktor, dass in diesem Jahr im Rahmen der Ersatzbeschaffungsmaßnahme noch vier Fahrzeuge angeschafft werden können. Zudem hoffe er, dass man mit dem Anbau ans Gerätehaus in Lützeln zügig vorankäme.

Freiwillig Abschied Dass all dies, was sich Rolf Lengenberg wünschte, auch in Erfüllung geht, konnte Burbachs Bürgermeister Christoph Ewers derweil natürlich nicht versprechen. Dafür übernahm der Verwaltungschef aber zusammen mit Rolf Lengenberg gerne die abendlichen Auszeichnungen und Verabschiedungen. Denn nach Erreichen des 60 Lebensjahr galt es Hauptfeuerwehrmann Dieter Quandel (Burbach) und Oberfeuerwehrmann Erich Otto (Oberdresselndorf) aus der aktiven Wehr zu verabschieden. Dass ihnen dieser Abschied, Erich Otto war nicht gekommen, nicht leicht fallen würde, war Bürgermeister Ewers bestens bekannt. Denn, so das Gemeindeoberhaupt, der Unterschied von Beruf und Feuerwehr sei, dass man sich im Beruf auf den Ruhestand freue, während man in der Feuerwehr nur schweren Herzens den Gang in die Abteilung der Alterkameraden ginge.

Insgesamt 18 Jahre war Helmut Jungheim stellvertretender Gemeindebrandmeister und stellvertretender Leiter der Feuerwehr in Burbach gewesen. Nun nahm er freiwillig seinen Abschied.

Für seinen langjährigen Dienst zeichnete ihn Rolf Lengenberg entsprechend aus und überreichte ihm zum Abschied ein Präsent. Er habe mit Jungheim, der allerdings als Löschzugführer in Würgendorf weiter mache, eine gute Zeit gehabt. Obwohl es nicht immer leicht gewesen sei, so Jungheim, habe es ihm viel Spaß gemacht. In diesem Sinne dankte er seinen Kameraden für die Unterstützung.

Nachfolger ernannt Den entsprechenden Nachfolger für Helmut Jungheim fand man in Tobias Klein vom Löschzug Burbach, den man im Rahmen der Dienstbesprechung zum Gemeindebrandinspektor und stellvertretender Leiter der Feuerwehr ernannte.

Umrahmt wurde die Veranstaltung der Blauröcke mit einem Ständchen vom Spielmannszug der Freiwilligen Feuerwehr Wahlbach, die die Dienstbesprechung der Alterskameraden im Bürgerhaus mit Trommeln, Schellen und Flöten auch feierlich eröffnete hatten.

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