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Bezirksregierung lehnt die Pläne der Stadt fürs Böhfeld ab

Die Arnsberger Bezirksregierung spricht sich in ihrer Stellungnahme an den Regionalverband Ruhr (RVR) gegen die Umwandlung des Böhfeldes in ein Gewerbegebiet aus.

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Die Arnsberger Bezirksregierung spricht sich in ihrer Stellungnahme an den Regionalverband Ruhr (RVR) gegen die Umwandlung des Böhfeldes in ein Gewerbegebiet aus.

Die Experten kommen zu dem Ergebnis: „Die Stadt Hagen entwickelt ein Freizeit- und Erholungskonzept Harkortsee/Hengsteysee mit diversen Maßnahmen zur Optimierung der Freizeit und Erholungsfunktion für die Bevölkerung an den beiden Seen. (...) Ein angrenzendes Gewerbegebiet steht dieser Planung entgegen und ist deshalb hier nicht angebracht. (...) Aufgrund der schutzwürdigen Böden und der klimaökologischen Bedeutung der Flächen ist die Ausweisung als Gewerbegebiet abzulehnen.“

Kritik gibt es aus Arnsberg auch zur Brachflächenpolitik: „Weiterhin schöpft die Stadt Hagen mit einem Bestand von mehr als 800 Altlastenverdachtsflächen, die teils brach liegen und entwickelt werden könnten, die Möglichkeit des Flächenrecyclings nicht aus. Hier gibt es genügend Potenzial, Gewerbeflächen umzusetzen ohne dafür landwirtschaftliche Flächen in Anspruch zu nehmen.“

Die Bezirksregierung kommt zu der Böhfeld-Schlussfolgerung: „Mehrere Faktoren sprechen gegen eine Gewerbegebietsausweisung. Das Schutzgut Natur und Landschaft sowie das Schutzgut Boden sind betroffen. Das Gewerbegebiet ist nicht umsetzbar und die Fläche aus dem Plan herauszunehmen.“

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