Ein Kreis hat sich geschlossen

Die vertraute Schulleiterin

Veronika Bergmann, Schulleiterin an der Leni-Valk-Realschule in Goch, mag Katzen.

Veronika Bergmann, Schulleiterin an der Leni-Valk-Realschule in Goch, mag Katzen.

Foto: A. Gellert-Helpenstein

Goch.  Veronika Bergmann ist hier zur Schule gegangen, hat ihr Referendariat hier absolviert und führt jetzt auch die Leni-Valk-Realschule in Goch

„Für mich hat sich ein Kreis geschlossen“, sagt Veronika Bergmann. Die 59-Jährige ist vor einer Woche offiziell zur neuen Schulleiterin der Leni-Valk-Realschule (LVRS) in Goch ernannt worden. „Als ehemalige Schülerin dieser Schule war es immer mein Wunsch, hier wieder arbeiten zu können.“ Ein Wunsch, der sich erfüllt hat und sicherlich nicht nur für Bergmann ein echter Gewinn ist, sondern für Schüler, Schule, Eltern und Kollegium gleichermaßen. Kaum jemand kennt die Realschule so gut wie sie, weiß, wie sehr sie sich im Laufe der Zeit gewandelt hat und was es braucht, um das Bildungsinstitut auch künftig auf stabile Füße zu stellen. „Das funktioniert natürlich nur im Team mit meinen rund 40 geschätzten Kollegen und Kolleginnen“ ergänzt sie.

Rückblick auf den beruflichen Werdegang

Beim Rückblick auf ihren beruflichen Werdegang spricht sie den damaligen Lehrern das größte Kompliment aus: „Alles, was ich schon geschafft habe, das habe ich ganz klar den Lehren zu verdanken, die ich hier gehabt habe.“ Nicht nur als junges Mädchen war Bergmann von Klasse 5 bis 10 der Einrichtung an der Leni-Valk Straße 37 treu, sondern auch später – nach Abitur und Studium (in Köln) – absolvierte sie ihr Referendariat hier. Anschließend sammelte sie 14 Jahre lang Berufserfahrung an der Heinrich-Böll-Gesamtschule in Oberhausen, bevor sie dann ab August 2010 an der Städtischen Realschule in Kalkar tätig sein konnte. Privat ist die gebürtige Kesselerin in Kleve-Materborn zu Hause.

Die gestandene Pädagogin behält die Ruhe

Im Dezember 2012 trat sie ihre Stelle in der Leitung der Leni-Valk-Realschule an und war damit wieder dort angekommen, wo die Laufbahn für sie prägend gewesen ist. Die Begeisterung für „ihre“ Schule konnte sie glaubhaft vermitteln. Weder Stress mit alltäglichen Problemen oder Hektik des täglichen Schulbetriebs werfen die gestandene Pädagogin mit den Fächern Deutsch und Biologie aus der Bahn. Ausgleich zum Schulalltag findet sie bei ihrem Ehemann und den drei Katzen, bei Rockmusik, Malerei und leidenschaftlichen Doppelkopfrunden.

Überblick in allen Lebenslagen

Veronika Bergmann strahlt Ruhe aus und behält den Überblick auch in schwierigen Lagen. Der bekennenden Menschenfreundin hilft dabei ihre gehörige Portion Humor und Optimismus. Letzteres bedeutet für Bergmann: „Alles ist möglich – man muss nur den Weg dazu finden.“ Und motivieren! „Das ist wichtiger als reglementieren. Man muss junge Leute antreiben, ermutigen.“

Das ist es auch, was der Schulleiterin so viel Freude an ihrem Beruf bereitet: Potenziale in den Kindern erkennen und sehen, wie man diese fördern und entwickeln kann. An der Realschule sind viele Kinder aus verschiedenen Nationen zu Hause. Und begegnen sich völlig unbefangen und vorurteilslos.

Wertevermittlung wird groß geschrieben

„Das macht Freude, wenn man das sieht. Und es ist spannend und schön zu sehen, wie die Jungen und Mädchen sich entwickeln und ihren Abschluss machen“, begeistert sich die Rektorin. Wertevermittlung wird groß geschrieben, deswegen bietet die Realschule zahlreiche AGs an. Ob Tanz, Kunst, Musik, Forschung, Sport, moderne Medien: Auch außerhalb des Unterrichts können Talente entdeckt und entwickelt werden. Dank des Engagements des gesamten Kollegiums und dem guten Miteinander mit Eltern und Schülern. Eben eine echte Miteinander-Schule in der Miteinander-Stadt.

Wer die neue Schulleiterin, das Kollegium und die Realschule kennen lernen möchte: Am Freitag, 7. Dezember, 13.30 Uhr bis 16.30 Uhr, ist Tag der offenen Tür an der Leni-Valk-Straße 37.

www.leni-valk-realschule.de

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