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Dörken-Stiftung lockt mit Kultur nach Herdecke

Auch Altmeister Klaus Doldinger kam schon auf Einladung der Doerken-Stiftung nach Herdecke.

Auch Altmeister Klaus Doldinger kam schon auf Einladung der Doerken-Stiftung nach Herdecke.

Foto: Valentin Dornis

Herdecke.   Regelmäßig gibt es in zwei Gebäuden an der Wetterstraße Musik, Kunst und Lesungen, etwa mit bekannten Schauspielern, alle feinstens ausgesucht.

Das Herdecker Unternehmen Dörken, das Lacke, Farben, Folien und Beschichtungen herstellt, hat soeben mit viel Getöse das 125- jährige Firmenjubiläum gefeiert. 1987 ging die Werner-Richard-/ Dr.-Carl-Dörken-Stiftung daraus hervor, die sich vor allem kulturell engagiert.

Ausstellungen in der Galerie Am Firmenstandort bieten sich dafür zwei Gebäude an. Im modernen Werner-Richard-Saal an der Wetterstraße bietet die Stiftung regelmäßig Konzerte für bis zu 270 Zuhörer auf zwei Ebenen an, vor allem vielversprechende Nachwuchstalente finden hier ein Forum für ihre klassische Musik.

Seit Jahren laufen an den Wochenenden Reihen wie Meister von Morgen, Best of NRW, Meister aus aller Welt oder auch Jazz.-Abende. Ein interessanter Nebeneffekt dabei ist: Nach den jeweiligen Konzerten können die Besucher zumeist mit den Musikern ins Gespräch kommen.

Verbinden lässt sich dies häufig mit einem Besuch in der Dörken-Galerie nebenan. Sie wurde 2010 eröffnet und bietet zudem einen schönen Blick ins Ruhrtal und auf den Viadukt. Im Vordergrund steht aber Kunst: In den Räumen in einem oberen Stockwerk läuft aktuell die Ausstellung „Essenz des Machens“. Abstrakte Schwarz-Weiß-Werke von Antje Hassinger und Jörg Bürkle sind an den Wochenenden noch bis zum 28. Januar zu sehen. Hinzu kommen Lesungen, das nächste Mal am 28. Oktober mit der Schauspielerin Thekla Carola Wied.

  • Preis/Leistung: Newcomer und zum Teil auch Stars aus Klassik und Weltmusik für wenig Geld. Schüler und Studenten haben sogar freien Eintritt.
  • Qualität: Die Künstler sind gut ausgesucht. Die Stiftung lässt dafür Fachleute ran.
  • Ambiente: Eine ehemalige Fabrikhalle als Ausstellungsraum, ein neu gebauter Konzertsaal auf zwei Ebenen – das ist schon was Besonderes.
  • Service: Für die Konzertbesucher gibt es in den Pausen und vor allem nachher Leckeres auf die Finger, bei Vernissagen sind Gäste auch versorgt.
  • Adresse: Der Werner-Richard-Saal befindet sich direkt an der Wetterstraße 60 in Herdecke. Nebenan führt ein Weg zur Dörken-Galerie, die per Aufzug erreichbar ist.
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