Kommentar

Ein bitterer Tag für Schwelm

Redakteur der Westfalenpost in Schwelm

Redakteur der Westfalenpost in Schwelm

Foto: GRUBER, Andreas

W  Wenn die nächste Generation es so will, dann soll sie es können. So lautet das Credo der Mehrheit der Schwelmer Politik, die am Donnerstagabend der Stellungnahme der Stadt Schwelm zum neuen Regionalplan zustimmte. Das Votum bedeutet: Der Regionalverband kann 140 Hektar im Schwelmer Norden als potenzielle Gewerbefläche ausweisen. Ob und wieviel jemals davon bebaut werden, ist völlig offen. Das sollen die Söhne und Töchter dieser Stadt später entscheiden, denen man diese Chance nicht verbauen möchte. So die Sichtweise der Befürworter. Die Gegner einer Ausweisung sehen das anders. Sie befürchten: Was einmal geplant, wird irgendwann bebaut. Beide Positionen sind unvereinbar. Was es noch schlimmer macht. Anwohner und Betroffene fühlen sich übergangen und nicht ernst genommen. Dieser Eindruck, der schon bei den Info-Veranstaltungen der Grünen und des Bürgervereins Linderhausen bestand, hat sich in der Ratssitzung am Donnerstag verstärkt. Egal, wie man zu der Ausweisung steht: Für Schwelm war das ein ganz bitterer Tag.

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