Auch Reuter und Wilkins für Phoenix

Gentgen und Schoeps mit Doppel-Lizenz

BBV Hagen - BG Dorsten Thomas Reuter (Foto.Richard Holtschmidt)

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Hagen. Mit Mark Dorris, Edward Seward, Jacob Burtschi und dem schon wieder au dem Kader ausgeschiedenen Ryan Appleby hatte Phoenix Hagen vier US-Spieler, alle zunächst mit Probeverträgen, verpflichtet. Ebenfalls neu im Bundesliga-Kader als Doppellizenzspieler sind vier deutsche Talente.

Thomas Reuter (18), durch die Phoenix-Juniors schon kluberfahren und künftig im Herrenbereich für Pro-B-Aufsteiger BSV Wulfen am Ball, wurde bereits beim Springefest als „Doppellizenzler“ vorgestellt. Dass der neue BG-Aufbauspieler Dominik Wilkins (22), Sohn des ehemaligen Hagener Meisterspielers Jimmy Wilkins, ebenfalls zum Phoenix-Kader gehören soll, war intern schon länger abgesprochen.

Jetzt kommt wohl auch noch Flügelspieler Fabian Gentgen (23) hinzu, der zusammen mit Thomas Reuter für den BBV Hagen spielte, der sein Herrenteam aus finanziellen Gründen aus der vierten Liga zurückzog. Gentgen, im vergangenen Herbst in Argentinien für die University of Buenos Aires am Ball, wechselte zu ProB-Aufsteiger Schwelmer Baskets und soll ebenfalls per Doppellizenz für die Feuervögel spielberechtigt sein. Dass es darüber mit den Baskets zu einer Einigung kommt, „ist fast sicher“, so Phoenix-Geschäftsführer Oliver Herkelmann.

Ein in Hagen bislang nicht bekannter Name ist Thomas Schoeps. Der 21-jährige Aufbauspieler hat alle Jugend-Nationalmannschaften durchlaufen und war bisher im Herren-Bereich in der ProB-Division für den TuS Lichterfelde und in der Regionalliga für Alba Berlin II aktiv. Zuletzt ging er in den USA für das Junior-College Odessa auf Korbjagd. Für die neue Saison wurde er von ProA-Ligist ETB Wohnbau Baskets Essen verpflichtet, der einer Kooperation mit Phoenix Hagen zugestimmt hat.

„Bei Überschneidungen hat Essen allerdings immer Vorrang“, erläutert Herkelmann und begründet damit gleichzeitig, warum Phoenix inklusive der verbliebenen Akteure Bernd Kruel, Malte Schwarz und Dominik Spohr bereits sieben deutsche Spieler - falls die Gentgen-Verpflichtung klappt - aufbietet, obwohl die „Quote“ nur fünf vorschreibt. „Es werden uns nicht immer alle Doppellizenzspieler zur Verfügung stehen“, begründet Herkelmann, warum man die Suche nach in Frage kommenden Kräften aus der Region noch nicht abgeschlossen hat.

Schon das aktuelle Trainingslager in Kaiserau ist für die Flexibilität, die es von allen Seiten an den Tag zu legen gilt, Beispiel gebend: „Die Doppellizenzspieler sind nicht ständig dabei, machen aber Einheiten mit, soweit es terminlich passt“, berichtet Herkelmann. Schließlich kann ein Perspektivspieler vom Training mit Bundesliga-Akteuren nur profitieren.

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