Kallenhardter Schützen schießen Pfingstmontag

Kallenhardt.   Mehr in den Mittelpunkt des Kallenhardter Schützenfestes rücken soll der Pfingstsonntag. Das beschlossen die St. Sebastianus-Schützen im Rahmen ihrer Generalversammlung mit großer Mehrheit. Im vergangenen Jahr hatte der Vorstand den Auftrag bekommen, sich über eine Umstrukturierung des Festes Gedanken zu machen, hatte in dieser Zeit Vorschläge und Anregungen gesammelt. Das Ergebnis: Obwohl es auf gute Resonanz stößt, würde das Ständchenbringen, einziger Programmpunkt am Pfingstsonntag, am ehesten als verzichtbar an angesehen. Der Tag werde „als zu schade“ empfunden, erläuterte Vorsitzender und Oberst Hermann Burg, der den neuen Schützenfestverlauf vorstellte.

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Mehr in den Mittelpunkt des Kallenhardter Schützenfestes rücken soll der Pfingstsonntag. Das beschlossen die St. Sebastianus-Schützen im Rahmen ihrer Generalversammlung mit großer Mehrheit. Im vergangenen Jahr hatte der Vorstand den Auftrag bekommen, sich über eine Umstrukturierung des Festes Gedanken zu machen, hatte in dieser Zeit Vorschläge und Anregungen gesammelt. Das Ergebnis: Obwohl es auf gute Resonanz stößt, würde das Ständchenbringen, einziger Programmpunkt am Pfingstsonntag, am ehesten als verzichtbar an angesehen. Der Tag werde „als zu schade“ empfunden, erläuterte Vorsitzender und Oberst Hermann Burg, der den neuen Schützenfestverlauf vorstellte.

Demnach soll der Samstag mit Schützenmesse, Gefallenenehrung sowie Jubilarehrung und Zapfenstreich in althergebrachter Weise gefeiert werden. Den Sonntag in bisheriger Form wird es nicht mehr geben: Beginnend mit der Pfingstprozession und Messe am Schloss Körtlinghausen wird der Nachmittag im Zeichen des amtierenden Königspaares stehen, das sich im Festzug präsentieren wird. Festball und Herrentanz beschließen den Tag.

Das Vogelschießen wird auf den Pfingstmontag vorgezogen, an dem es ebenfalls einen Festzug sowie Festball geben wird. „Wir waren uns sicher, dass ein Ständchen dazu gehört. Daher gibt es die Überlegung, es auf den Freitagnachmittag vorzuziehen und den Abend mit einem kleinen Umtrunk in der Halle zu beschließen“, erklärte Burg. „Dann sind es zwar doch wieder vier Tage, aber in anderer Art und Weise.“

Sonntag ein Knackpunkt

Bei der anschließenden Diskussion wurde deutlich, dass die Schützen grundsätzlich zufrieden mit dem vorgestellten Programm waren, den Sonntagvormittag als einzigen Knackpunkt sahen. Mit 9 Uhr sei die Prozession zu früh angesetzt, hieß es. Wobei abgewartet werden muss, wie lange es in Kallenhardt noch zwei Schützenmessen nebst Prozession zum Fest geben wird. „2019 wird sich kirchlich einiges ändern“, machte Pfarrer Bernd Götze deutlich. Dann gebe es im Pastoralen Raum Anröchte-Rüthen zunächst vier, ab 2024 nur noch drei Pastöre. „Dann wird es schwierig, an den Hochfesten noch etwas zu machen.“ Mit der Prozession auf einen andern Termin zu wechseln, sei dann vielleicht eine Alternative.

Abgestimmt wurde am Samstagabend aber zunächst über den vorgestellten Festverlauf, wobei an den Zeiten noch etwas geschraubt werden könnte. Mit 93 Ja-Stimmen zu fünf Nein-Stimmen bei vier Enthaltungen sprachen sich die Schützen dafür aus, das Schützenfest ab 2018 in neuem Rahmen zu begehen, während in diesem Jahr noch in gewohnter Art gefeiert wird. Die Bedienung wird von einer Thekenmannschaft ausgeführt, während der geschäftsführende Vorstand die Vor- und Nacharbeiten übernehmen wird.

Neben der Umgestaltung des Hochfestes standen Wahlen im Mittelpunkt der Versammlung. Ein Nachfolger gefunden wurde für den Rendanten Edgar Ramsel. Dieses Amt gekleidet zukünftig Sebastian Groeger. Wiedergewählt wurden der 2. Hauptmann Bernd Gerwiner, der Oberleutnant der 1. Kompanie Holger Rüther sowie der Oberleutnant der 2. Kompanie Heiner Gerwiner und Leutnant Ralf Gilbert. Die Nachfolge als Unteroffizier für Hugo Menzel tritt Robert Teipel an. Wiedergewählt wurden Beisitzer Norbert Risse und die Fähnriche Josef Raulf, Julian Waurich und Chris Gaebel.

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