Aktion von WESTFALENPOST und Phoenix Hagen

Könige, Asse, Buben und Damen für Basketball-Kartenspiel stehen fest

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Hagen. Die Würfel sind gefallen, jene Basketballerinnen und Basketballer sind gewählt, die in einem Kartenspiel verewigt werden sollen, das Erstligist Phoenix Hagen herausbringen wird.

Die in Kooperation von Phoenix und der WESTFALENPOST durchgeführte Aktion fand große Resonanz. Aus ganz Deutschland, von Berlin bis Bamberg, gingen Stimmen ein. Insgesamt mehr als 1500.

„Eine gute Idee, manche Spieler waren fast schon vergessen”, hörte man immer wieder. Natürlich nicht Akteure wie beispielsweise Jimmy Wilkins, der den SSV Hagen im Jahr 1974 zur deutschen Meisterschaft führte, oder Keith Gatlin, der mit Brandt Hagen 20 Jahre später deutscher Pokalsieger wurde.

Aber auch Dauerbrenner wie SSV-Spielmacher Ulrich „Shorty” Hillebrand oder Nationalspieler wie Jochen Pollex, Arnd Neuhaus, Oliver Herkelmann und Ralf „X” Risse sind vielen Fans noch in bester Erinnerung.

Die gewählten Akteure werden sich in einem national bislang einmaligen Kartenspiel wiederfinden. Die Amerikaner als Asse, die deutschen Wahlsieger als Buben und die Frauen als Damen. Wann es erhältlich sein wird, darüber wird die WP informieren.

Trainer sind die Könige

Ingo Freyer, Peter Krüsmann, Jörg Trapp und Wolfgang „Öwen” Witt, dies sind in alphabetischer Folge die Trainer, deren Konterfeis im Basketball-Kartenspiel die Könige abgeben werden.

Das Coach-Quartett wurde von einer Jury ausgewählt. Was nicht einfach war, denn die Konkurrenz war groß in rund fünf Jahrzehnten. Man denke nur an Branimir Volfer, den viele heimische Basketball-Trainer als ihren Ziehvater bezeichnen. Auch Günter Pollex, der in den 80er Jahren den TSV Hagen 1860 dauerhaft im deutschen Oberhaus etablierte, gehörte zu den engeren Kandidaten.

Letztlich fiel die Wahl aber doch auf das genannte Quartett. Jörg Trapp hat als Coach des SSV Hagen 1974 mit dem Gewinn der deutschen Meisterschaft etwas erreicht, was danach niemandem mehr im Herrenbereich gelang. Und er ließ ein Jahr später den deutschen Pokalsieg folgen.

Zu Pokalsieg und Vizemeisterschaft führte Peter Krüsmann die Brandt-Korbjäger in den 90er Jahren. Ingo Freyer als Aufstiegscoach des aktuellen Phoenix-Teams ist der erfolgreichste Trainer der „Neuzeit”. Und der viel zu früh verstorbene „Öwen” Witt bleibt als langjähriger Damen- und Mädchencoach unvergessen.

Spieler-Wahl

Deutsche Spieler

70er Jahre (und früher):

1. Jochen Pollex (52 Stimmen)

2. Joschko Martinek (51)

3. Günter Selvers und Dieter „Gaucho” Schaumann (je 8). Außerdem gab es Voten für Bernd Gimbel, Armin Eickmann, Lothar „Lollo” Dahlbüdding, Heinz-Werner Schmunz.

80er Jahre:

1. Shorty Hillebrand (58)

2. Ralf Kuhtz (33)

3. Ulrich Diestelhorst (20).

Dahinter platziert: Martin Schimke und Volker Aßhoff.

90er Jahre:

1. Ralf Risse (43)

2. Oliver Herkelmann (34)

3. Arnd Neuhaus (32)

Dahinter platziert: Adam Fiedler, Uwe Brauer.

2000er Jahre:

1. Matthias Grothe (53)

2. Bernd Kruel (45)

3. Per Günther (25)

Dahinter platziert: Roman Hogräfer, Robin Gieseck, Courage Idahosa.

Ausländer

70er Jahre:

1. Pinky Smith (89)

2. Jimmy Wilkins (37)

3. Lou Hardy (3)

Dahinter platziert: Brent Timm.

80er Jahre:

1. Keith Gray (77)

2. Graylin Warner (29)

3. Rick Hunger (14)

90er Jahre:

1. Keith Gatlin (91)

2. Rimas Kurtinaitis (24)

3. Serge Jovaisa (8)

2000er Jahre:

1. Adam Baumann (63)

2. Chase Griffin (45)

3. Mike Doyle (12)

Dahinter: Rick Stafford, Chuck Evans, Aaron Fleetwood.

Spielerinnen

70er Jahre (und früher):

1. Magdalene Heidmann (49)

2. Magdalene Hense (47)

3. Hildegard Dettmer (33)

80er Jahre:

1. Angelika Beier (77)

2. Renate Häussler (31)

3. Marion Steinhanses (19)

90er Jahre:

1. Andrea Krüsmann (75)

2. Tanja Böhm (29)

3. Katrin Stücker (18)

Außerdem genannt: Tanja Bitter, Katrin Schnelle, Maren Pfeiffer, Tanja Trapp.

2000er Jahre:

1. Kirsten Scheele (74)

2. Carolin Morgner und Nathalie Jazmati (je 39)

Dahinter: Katja Lippmann.

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