Fußball

Mehr Spielausfälle als Spielerwechsel

Vom stockenden Trainingsbetrieb beim ASSV Letmathe (links) war im Spiel bei der ITS nichts zu sehen. Das Spiel entschied der Bezirksligist mit 3:1 für sich.

Vom stockenden Trainingsbetrieb beim ASSV Letmathe (links) war im Spiel bei der ITS nichts zu sehen. Das Spiel entschied der Bezirksligist mit 3:1 für sich.

Foto: Dennis Echtermann

Iserlohn.   Die heimischen Fußballklubs sind vor der Schließung des Transferfensters nicht in Hektik verfallen. Wenige Spieler wechselten zuletzt den Verein.

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Nichts geht mehr: Wie bei den Profis, so ist auch im Amateurfußball das Winter-Transferfenster seit Freitag, 0 Uhr, geschlossen. Einige Veränderungen hat es innerhalb der vergangenen zwei Wochen aber noch gegeben.

So schloss sich Furkan Sular, der bislang beim Bezirksligisten SSV Kalthof kickte, dem A-Kreisligisten SG Hemer an. Das bestätigte am Freitag SSV-Trainer Stefanos Axourgos. Er gab zudem bekannt, dass Apostolos Vasileiou von Ligakonkurrent SV Deilinghofen/Sundwig künftig für Kalthof auflaufen wird. „Er ist kopfballstark und kann auf mehreren Positionen, als Zehner oder Stürmer, spielen. Sogar in der Verteidigung wurde er schon eingesetzt“, freut sich der Trainer, der jetzt hofft, dass sein neuer Schützling an diesem Sonntag um 15 Uhr beim Testspiel in Dröschede auf dem Platz stehen kann. Die Frage lautet aber, ob überhaupt gespielt werden kann. Borussen-Trainer Dragan Petkovic ist sich nicht sicher. „Wenn es heute wieder schneit, könnte es kritisch werden.

SV D/S: Weingardt kommt von Borussia Dröschede

Definitiv nicht mehr zur Verfügung stehen wird ihm Albert Weingardt. Der 19-Jährige wechselt zum SV Deilinghofen/Sundwig in die Bezirksliga. Dort habe man mit dem nach Kalthof abgewanderten Vasileiou einen guten Spieler verloren, bestätigt Deilinghofens stellvertretender Vorsitzender Frank Schulte, der den Wechselwunsch jedoch nachvollziehen konnte. „Er kommt schließlich aus Kalthof.“ In Albert Weingardt setzt Trainer Andrea Mazzeo dagegen große Hoffnung: „Ich habe ihn mehrfach beobachtet und bin überzeugt, dass er uns weiterhilft.“ Spielen soll Weingardt im offensiven Mittelfeld – wenn der Ball wieder rollen kann. Schulte: „Am Donnerstag mussten die Jungs erstmal den Strafraum frei schaufeln, um trainieren zu können.“

Immerhin: Drei Vorbereitungsspiele gingen bislang über die Bühne. Dass es gegen den BSV Menden (1:5), den SuS Langscheid/Enkhausen (2:3) und Borussia Dröschede (3:5) drei Niederlagen gab, ist für Mazzeo nicht dramatisch. „Wir haben uns bewusst starke Gegner ausgesucht und trotz der Ergebnisse bin ich zufrieden, weil wir eigentlich in allen drei Spielen gut mitgehalten haben.“ Mit dem FSV Werdohl soll am Dienstag, 5. Februar, um 19.30 Uhr gegen den vierten starken Gegner getestet werden.

Beim Ligakonkurrenten SC Hennen hat sich in den vergangenen Tagen wenig getan. Das Personalkarussell stand komplett still, beinahe galt das auch für den Trainingsbetrieb. Das ist nicht die einzige schlechte Nachricht, die Vorstandsmitglied Marco Vorländer parat hatte: Am Sonntag sollte eigentlich gegen Landesligist SV Brackel getestet werden. Das Spiel ist allerdings schon abgesagt, auch das Spiel gegen Eintracht Dortmund wurde am Freitagabend gar nicht erst angepfiffen.

Stattdessen hofft Westfalenligist FC Iserlohn, dass er sich am Sonntag um 14.30 Uhr auf dem Sportplatz Am Hallenbad mit dem SV Brackel messen kann, zumal am Freitag bereits der Vergleich mit dem BSV Menden ausgefallen ist.

Optimismus herrscht beim abstiegsbedrohten Bezirksligisten ASSV Letmathe: Am vergangenen Wochenende freute sich Trainer André Hoßdorf über einen 3:1-Sieg bei der starken Iserlohner TS aus der Kreisliga B, und offenbar können auch die Tests bei den Sportfreunden Hüingsen (heute) und am Sonntag bei Eintracht Ergste (beide 15 Uhr) angestoßen werden. Personelle Veränderungen hat es beim ASSV zuletzt nicht mehr gegeben, allerdings auch keinen normalen Trainingsbetrieb. Laut Hoßdorf habe es sich dabei zuletzt fast ausschließlich um Laufeinheiten gehandelt.

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