Mit ICAN über Atomwaffen diskutieren

Warstein.   Als Gefahr für den Weltfrieden betrachtet die jüngst mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnete Organisation ICAN die aktuellen Entwicklungen in den USA. Die Pläne von US-Präsident Donald Trump sehen die Etablierung von kleineren und daher „besser nutzbaren“ Atomwaffen vor, um die Glaubwürdigkeit der Abschreckung gegenüber Russland zu steigern. Aus Sicht von ICAN macht diese Verschärfung der Abschreckung den Einsatz von Atomwaffen wahrscheinlicher.

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Als Gefahr für den Weltfrieden betrachtet die jüngst mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnete Organisation ICAN die aktuellen Entwicklungen in den USA. Die Pläne von US-Präsident Donald Trump sehen die Etablierung von kleineren und daher „besser nutzbaren“ Atomwaffen vor, um die Glaubwürdigkeit der Abschreckung gegenüber Russland zu steigern. Aus Sicht von ICAN macht diese Verschärfung der Abschreckung den Einsatz von Atomwaffen wahrscheinlicher.

„Wie beim Klimaabkommen ignorieren die USA auch in der Atomwaffenpolitik den Rest der Welt. Ein Großteil der Staatengemeinschaft wertet den Besitz und den Einsatz von Atomwaffen als Verstoß gegen internationales Recht“, sagt Sascha Hach, Vorstandsmitglied von ICAN Deutschland.

Friedensnobelpreis gewonnen

Donald Trump dürfte daher auch ein Thema sein, wenn Sascha Hach gemeinsam mit seiner Vorstandskollegin Anne Balzer an diesem Sonntag, 4. Februar, um 17 Uhr die Arbeit von ICAN im Haus Kupferhammer vor stellt. Die Initiative setzt sich für ein globales Atomwaffenverbot ein und erhielt dafür erst im vergangenen Dezember den Friedensnobelpreis.

Neben dem Vortrag soll es für das Publikum am Sonntag auch die Möglichkeit geben, mit den ICAN-Vertretern zu diskutieren und Fragen zu stellen.

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