Musikalisch deutlich gereift

Obwohl die Platte zwischen Tür und Angel entstanden ist, haben die Gevelsberger alles andere als einen Schnellschuss abgeliefert, der sich kompositorischer Standards bedient. Im Gegenteil: Die sieben Multi-Instrumentalisten zeigen sich auf „Sign of the Fighter“ musikalisch deutlich gereift, ohne ihre Wurzeln zu verlieren.

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Obwohl die Platte zwischen Tür und Angel entstanden ist, haben die Gevelsberger alles andere als einen Schnellschuss abgeliefert, der sich kompositorischer Standards bedient. Im Gegenteil: Die sieben Multi-Instrumentalisten zeigen sich auf „Sign of the Fighter“ musikalisch deutlich gereift, ohne ihre Wurzeln zu verlieren.

Die Melodien fräsen sich über den Gehörgang ins Hirn und bleiben direkt dort hängen. Einige der Stücke werden live garantiert zünden. Allerdings hat die Combo mehr Tiefgang als auf dem Vorgänger und erst recht als auf ihrem 2012er Debüt. Auch nach mehrfachem Hören gibt es Neues zu entdecken, denn Komposition und Produktion zeichnen sich große Detailverliebtheit aus. Die Paddyhats gehen rhythmisch anspruchsvoller und kompositorisch erwachsener zu Werke als jemals zuvor.

Dadurch bleibt zwar die ungeschliffene Punk-Attitüde der Vergangenheit ein wenig auf der Strecke, das zeigt aber auch deutlich: Das Septett weitet seinen Horizont aus. Es bedient sich musikalischer Zitate aus etlichen Stilrichtungen. Für die Puristen der ersten Stunde haben die Sieben ihre Band-Hymne „Paddyhats“, die bereits auf dem Debüt erschienen war, neu aufgenommen.

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