Grenztourismus

Niederländer lernen den Umgang mit Deutschen

Eine deutsche und eine niederländische Fahne wehen auf dem Dach eines Hauses.

Eine deutsche und eine niederländische Fahne wehen auf dem Dach eines Hauses.

Foto: dpa

Assen.  Mit dem Ziel, mehr Gäste aus den grenznahen Städten anzulocken, lernen Niederländer aus der Provinz Drenthe, was Deutsche mögen und was nicht.

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Niederländische Tourismusbetriebe in der Grenzprovinz Drenthe wollen gerne mehr Gäste aus Niedersachsen und Westfalen anlocken. Damit die Kommunikation noch besser funktioniert, haben die Betriebe auf einem Workshop nun Tipps zum Umgang mit Deutschen erhalten, wie das «Dagblad van het Noorden» berichtete. Tipp eins: Deutsche lieben es, wenn sie in ihrer eigenen Sprache angesprochen werden - auch mit hörbar holländischem Akzent, das komme sogar als charmant rüber. Empfehlung zwei: Deutsche lieben keine Überraschungen, was heißt, dass sie gerne das vorab gebuchte Zimmer, und nicht ein anderes beziehen.

Unwissenheit ist unattraktiv

Überhaupt ständen Deutsche auf Sicherheit, Vertrauen und Professionalität, riet Deutschland-Coach Karin Lubs den Tourismus-Unternehmern. Kritik, wenn etwas nicht so wie erwartet ablaufe, sollten die Niederländer von ihren Nachbarn als «nützliches Feedback» aufgreifen. Auf eine Frage schlichtweg mit «keine Ahnung» zu antworten, komme nicht gut an. Selbst wenn es nicht auf jedes Ansinnen gleich eine Antwort gebe, liebten Deutsche eine Erklärung. Gerne lauschten deutsche Gäste auch Geschichten über Land und Leute, ein simpeler Hinweis auf touristische Attraktionen in der Region reiche ihnen nicht.

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