Matthias Schröder führt Tischtennis-Kreis

Rolf Vormann gibt nach 20 Jahren Vorsitz ab

Matthias Schrödter (re) überreicht Rolf Vormann ein Abschiedsgeschenk - eine Festplatte

Matthias Schrödter (re) überreicht Rolf Vormann ein Abschiedsgeschenk - eine Festplatte

Foto: WP

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Hagen.  Der Tischtennis-Kreis Lenne-Ruhr hat einen neuen Vorsitzenden. Matthias Schröder (TTV Platte Heide) löste im Kegelzentrum Hagen Rolf Vormann (TTC Hagen) ab, der insgesamt 20 Jahre an der Spitze des Tischtenniskreises Hagen und des Fusionskreises Lenne-Ruhr stand und sich mit seiner Souveränität stets als ruhender Pol erwies.

„Zwei Jahrzehnte sind genug“, konstatierte Rolf Vormann, der im Vorfeld der Jahreshauptversammlung ganze Arbeit geleistete hatte und einen Nachfolger präsentierte: Matthias Schröder vom TTV Platte Heide. Nicht unerwartet, bewährte sich der (fast) 50-Jährige viele Jahre bereits als 2. Kreisvorsitzender. Einst im (alten) Tischtennis-Kreis Iserlohn; zuletzt im (neuen) Kreis Lenne-Ruhr. „Du hast die Geschichte dieses Tischtenniskreises maßgeblich mitbestimmt“, würdige Matthias Schröder die Leistungen Vormanns, der dem Kreis Lenne-Ruhr als Staffelleiter erhalten bleibt.

Zum Abschluss seiner Tätigkeit zog Rolf Vormann Bilanz und kritisierte dabei insbesondere den Iserlohner Fusionsclub PSV, der es in der zurückliegenden Saison aufgrund von Ordnungswidrigkeiten auf Strafen in Höhe von insgesamt 1000 Euro gebracht hat. „Wie kann so etwas passieren?“, so Vormann, der ergänzte: „Es zeigt sich, dass Fusionen nicht immer segensreich sein müssen.“ Sogar ein Ausschluss vom Spielbetrieb drohte angesichts der Zahlungsrückstände den Waldstädtern zwischenzeitlich.

Die Neuwahlen verliefen danach zügig und problemlos: Gewählt wurden: Vorsitzender: Matthias Schröder; 2. Vorsitzender: Helmuth Kaltenpoth (1 Jahr); Kassenwart: Jürgen Homburg; Breitensportbeauftragter: Jürg Aschmann; Damenwartin: Anja Straube; Kassenprüfer: Ulrich Kayser und Manfred Welzel.

Um die Trainingsarbeit im Jugendbereich zu forcieren, soll mit den Jugendwarten des Tischtennis-Kreises ein neues Konzept erarbeitet werden.

Kritik kam aus Reihen des TTC Kalthof. Alle Oberligen (Herren und Damen) fallen in Zukunft in den Kompetenzbereich des Deutschen Tischtennisbundes, so dass die Ansprechpartner jetzt in Frankfurt sitzen. In Zukunft sind deshalb auch bei den Oberliga-Damen Oberschiedsrichter Pflicht, die natürlich bezahlt werden müssen. Ein kostspieliger Spaß.

Freuen dürfen sich dagegen die Kassierer aller 39 Vereine des Tischtenniskreises. Weil die Kassenlage mit 13 000 Euro (!) überaus üppig ist, müssen die Vereine für die Saison 2010/2011 keine Kreisgebühr für die Teams auf Kreisebene zahlen. Rolf Vormann: „Der Tischtennis-Kreis ist doch kein Sparclub.“

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