TuS plant sechsten Sieg in Folge

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Erndtebrück. Am Samstag will Fußball-Westfalenligist TuS Erndtebrück an der Spitze stehen. Um 16.30 Uhr tritt das Borr-Team bei der Schießbude der Liga, Neuling SpVg Olpe, an.

Es reicht zwar schon ein Remis auf dem Kreuzberg, um Platz eins zu erreichen, aber das Ziel von Borr ist ein Sieg: "Wir werden aber mit voller Konzentration antreten. Wir haben am zweiten Spieltag gegen Weißtal schmerzhaft erfahren, was es heißt als klarer Favorit anzutreten und dann fast alles falsch zu machen."

Nach fünf Siegen in Serie hätte niemand im Erndtebrücker Lager so schnell mit einer so hervorragenden Platzierung gerechnet. Und, wenn die Serie ähnliche Ausmaße wie in der vergangenen Saison annähme, dann stünde dem TuS eine sehr erfolgreiche Saison bevor. Der Gegner vom nächsten Samstag hat zwar erst fünf Punkte auf der Habenseite, aber diese hat er allesamt zu Hause in Olpe eingefahren.

Wenn es gelingt, die gefährlichen Goalgetter Schöler und Frtunic, die von schnellen Außenspielern unterstützt werden und zusammen schon zehn Treffer erzielt haben, an die Kette zu legen, dann kann das "Unternehmen Olpe" von Erfolg gekrönt sein.

Borr gesteht, dass die Mannschaft in den beiden letzten Spielen gegen die beiden starken Gegner Brambauer und Dröschede spielerisch nicht überzeugen konnte: "Aber die kämpferische Komponente stimmte. Die Mannschaft hat erkannt, dass es Spiele gibt, die man allein mit einer gesunden kämpferischen Einstellung gewinnen kann. Diese Erkenntnis ist wertvoll. Wenn wir am Samstag in Olpe kämpferisch wieder so überzeugen und spielerisch zulegen, dann ist auch dort was drin, obwohl wir um den Einsatz einiger wichtiger Spieler wie Joel Kalambay, Sebastian Nachilo oder Marco Maser bangen müssen."

Bei Nachilo besteht der Verdacht auf einen Kreuzbandriss, heute besteht nach einer Kernspin Gewissheit. Maser hat eine aufgeplatzte Augenbraue aus dem Dröschede-Spiel.

Große Sorgen machen sich die Erndtebrücker um Kalifa Dembele. Der malische Neuzugang hat Probleme mit der Aufenthaltsgenehmigung und ist in Bad Berleburg schon dem Richter vorgeführt worden. Dem Afrikaner droht die Abschiebung, obwohl er auch einen französischen Pass besitzen soll. Da es sich um ein laufendes Verfahren handelt, wollte sich Borr nicht näher dazu äußern.

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