Brand am Bauhof

Feuerwehr war bis zum frühen Morgen im Einsatz

Großbrand am Bauhof in Kamen. Die Feuerwehr ist stundenlang im Dauereinsatz.Foto: Ulrich Bonke

Großbrand am Bauhof in Kamen. Die Feuerwehr ist stundenlang im Dauereinsatz.Foto: Ulrich Bonke

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Kamen.Bis vier Uhr am Samstagmorgen war die Feuerwehr noch mit den Löscharbeiten am Bauhof beschäftigt. Gegen fünf Uhr konnten alle Löschzüge wieder abziehen. Auf dem Bauhof lagernder Grünschnitt war am frühen Freitagabend in Brand geraten und rief ein Großaufgebot der Feuerwehr auf den Plan (wir berichteten).

Verstärkung aus
Lünen und Bönen

Als Bauhofleiter Reiner Steffen, selbst Mitglied der Kamener Feuerwehr, am Freitagabend am Bauhof eintraf, bemerkte er gleich mehrere Brandstellen. „Das gibt einem schon zu denken“, so der Bauhofleiter, möchte daraus aber keine Rückschlüsse auf die Brandursache ziehen. Dazu hat nun die Polizei die Ermittlungen aufgenommen, teilte gestern der stellvertretende Leiter der Kamener Feuerwehr, Armin Gartmann, mit, der den Einsatz am Freitag leitete. Mit dem Verlauf der Löscharbeiten und der Koordination mit den aus dem Umkreis angerückten Löschzügen zeigte sich Gartmann zufrieden. „Die Zusammenarbeit mit den Unterstützungseinheiten hat gut funktioniert“, lautet sein Urteil. Zusätzlich zu den Löschzügen aus ganz Kamen, gab es Hilfe aus Bönen und Lünen.

Eine Herausforderung stellte die Beschaffung von Löschwasser dar. Aus dem weitverzweigten Hydrantennetz um den Bauhof konnte die Feuerwehr nicht von jedem Hydranten Wasser abzapfen, da sonst die Leitung komplett leer gezogen worden wäre. Zunächst war ein Pendelverkehr zu einem weiter entfernten Hydrantennetzen die Lösung. Später entnahmen die Feuerwehren Bönen und Methler Löschwasser aus der Seseke hinter der Gesamtschule, so dass der Pendelverkehr eingestellt werden konnte.

Entwarnung gab es in punkto schädlicher Rauchgasentwicklung. Eine solche konnte der Messtrupp vom Kreis Unna zu keinem Zeitpunkt feststellen, wie es im Einsatzbericht der Feuerwehr heißt.

Schaden hält
sich in Grenzen

Angesichts des erheblichen Aufwands halte sich der Schaden in Grenzen, berichtet Bauhofleiter Steffen. Einschränkungen im Betrieb seien durch den Brand nicht zu beklagen. „Im Gegenteil“, fügt Steffen hinzu, „wir haben jetzt wieder mehr Platz“. Eigentlich sollte der Grünschnitt, der im Laufe eines Jahres dort gesammelt wurde, in der nächsten Woche entsorgt werden. Angebote von Firmen lagen dem Bauhofleiter bereits vor, müssen nun aber, angesichts der anderen Ausgangslage, neu verhandelt werden.

Mittlerweile ist Ruhe an der Brandstelle eingekehrt. „Es sieht im Großen und Ganzen ganz ordentlich aus“, meint Reiner Steffen. Jetzt müssen die Reste erst trocknen, bevor sie entsorgt werden können.

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