Tabakkonsum

Brustkrebsrisiko bei jungen Raucherinnen deutlich erhöht

Frauen, die rauchen, erkranken laut einer Studie häufiger an Brustkrebs.

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Frauen, die rauchen, erkranken laut einer Studie häufiger an Brustkrebs. Foto: dpa

Heidenheim.  Viele krebserregende Stoffe im Tabak wirken sich auf das Hormon Östrogen aus. Dadurch haben Frauen, die rauchen, ein deutlich erhöhtes Risiko, noch vor den Wechseljahren an Brustkrebs zu erkranken. Wie groß die Gefahr ist, hängt unter anderem von der Zigarettendosis ab.

Junge, rauchende Frauen haben im Vergleich zu Nichtraucherinnen ein deutlich erhöhtes Risiko, noch vor den Wechseljahren am häufigsten Brustkrebs-Typ zu erkranken. Darauf weist der Lungenarzt Andreas Hellmann vom Bundesverband der Pneumologen (BdP) in Heidenheim unter Berufung auf eine aktuelle Studie hin.

Auch bei Frauen, die vor weniger als zehn Jahren noch geraucht haben, sei das Risiko deutlich höher als bei Frauen, die nie geraucht haben. Wie groß die Gefahr ist, hänge von der Zigarettendosis ab.

Am häufigsten erkranken Frauen am Östrogenrezeptor-positivem Brustkrebs. Das besonders Raucherinnen betroffen sind, erklären die Forscher Hellmann zufolge damit, dass viele krebserregende Stoffe im Tabak sich auf das Hormon Östrogen auswirken. Dieses hat Einfluss auf das Tumorwachstum. Im Brustgewebe vieler rauchender Frauen finden sich krebsauslösende Stoffe wie Nitrosamine, aromatische Amine und polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK). (dpa)

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