Ein Festival-Auftakt ganz nach Maß

Dortmund.   Wer Rossinis Opern nur konzertant auf den Spielplan setzt, sollte tunlichst klotzen. Nach dieser Devise hat man zur Eröffnung des Dortmunder Festivals Klangvokal für den Zweiakter „Le Comte Ory“ aus der späteren Pariser Zeit des „Schwans von Pesaro“ eine brillante Sängerriege verpflichtet.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Wer Rossinis Opern nur konzertant auf den Spielplan setzt, sollte tunlichst klotzen. Nach dieser Devise hat man zur Eröffnung des Dortmunder Festivals Klangvokal für den Zweiakter „Le Comte Ory“ aus der späteren Pariser Zeit des „Schwans von Pesaro“ eine brillante Sängerriege verpflichtet.

Allen voran Lawrence Brownlee, der die Titelpartie des ebenso lüsternen wie skrupellosen Grafen nicht nur mit dem zu erwartenden Feuerwerk der Spitzentöne dekorierte. Vielmehr verband der amerikanische Belcanto-Spezialist die italienische Virtuosität und den rasanten rossinischen Parlando-Stil mit dem eleganten französischen Nuancenreichtum. Als heimlicher Star des Abends erwies sich Jessica Pratt als umworbene Gräfin Adèle. Die Australierin, unterwegs zwischen der Met, Paris oder Covent Garden, begeistert: zielsicher und doch wie hingetupft die Spitzentöne, sauber die rasanten Läufe.

Info: klangvokal-dortmund.de

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben