ProSieben-Show

Stuttgarterin Toni gewinnt bei „Germany’s next Topmodel“

Toni ist die Siegerin bei "Gemany's next Topmodel" 2018

Jetzt steht es fest: Toni hat die 13. Staffel von „Germany’s next Topmodel“ gewonnen. Sie setzte sich in den vergangenen 15 Wochen gegen insgesamt 46 Konkurrentinnen durch und ist nun auf dem Cover der „Harper’s Bazaar“ zu sehen.

Jetzt steht es fest: Toni hat die 13. Staffel von „Germany’s next Topmodel“ gewonnen. Sie setzte sich in den vergangenen 15 Wochen gegen insgesamt 46 Konkurrentinnen durch und ist nun auf dem Cover der „Harper’s Bazaar“ zu sehen.

Beschreibung anzeigen

Düsseldorf  Toni Dreher-Adenuga hat das Finale bei „Germany’s next Topmodel“ gewonnen. Eine Teilnehmerin boykottierte die Finalshow in Düsseldorf.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Oluwatoniloba Dreher-Adenuga, besser bekannt als Toni , ist ihrer Favoritinnenrolle gerecht geworden: Am späten Donnerstagabend wurde die Stuttgarterin von Heidi Klum zu „Germany’s next Topmodel“ gekürt.

Cover, Cover an der Wand, wer ist die Schönste im ganzen Land? Auch im 13. Jahr der Model-Such-Sendung wird ProSieben nicht müde, die Kandidatinnen bis zur letzten Minute der finalen Liveshow schmoren zu lassen.

„Germany’s next Topmodel“ erscheint auf dem Cover von „Harper’s Bazaar“

Auch die rund 8000 Zuschauer im ausverkauften Düsseldorfer ISS Dome kennen um kurz nach 23 Uhr nur noch eine Blickrichtung: Wessen Bild wird auf der riesigen Videoleinwand erscheinen? Wessen Foto das Cover der Zeitschrift „Harper‘s Bazaar“ zieren?

Die Entscheidung fällt, natürlich, nach der Werbung.

Ein Mann in modisch fragwürdigem Schmetterlingsanzug kommt auf die Bühne und bittet die Zuschauer, die Plätze nicht mehr zu verlassen. Auf der Bühne werden die letzten Glitzerkonfetti weggefeudelt.

GNTM: Die Finalistinnen zu Besuch in unserer Redaktion

Vier Kandidatinnen kämpfen im Finale von „Germany’s next Topmodel“ um den Titel. Mit uns sprachen sie über ihre größten Herausforderungen der Sendung.
GNTM: Die Finalistinnen zu Besuch in unserer Redaktion

GNTM läuft leicht zeitversetzt

Die Zuschauer vor dem Fernseher bekommen von all dem nichts mit. Sie hinken dem Live-Publikum sogar zeitlich hinterher. ProSieben sendet wieder mit Puffer. Smartphones sind in der Arena daher tabu. Es soll ja nichts verfrüht nach außen dringen.

Offiziell geht die Begründung natürlich anders: „Das Publikum soll die Show zu 100 Prozent genießen“, heißt es seitens des Veranstalters. Dazu gehört auch: keine unangenehmen Zwischenfälle.

Wieder hohe Sicherheitsvorkehrungen

Seit vor fünf Jahren Femen-Aktivistinnen halb nackt die Bühne in Mannheim kaperten, geht ProSieben auf Nummer sicher. Im Jahr 2015 gab es zudem eine Bombendrohung. Natürlich auch schon am Einlass. Selbst Schlagersänger Heino muss durch den Metall-Detektor. Nachwehen der Bombendrohungen, die vor drei Jahren einen Show-Abbruch nötig machten.

In Düsseldorf läuft alles wie am Schnürchen. Vor allem auf der Bühne.

Der Rest der Top 20 ist noch mal gekommen: all jene Kandidatinnen, die Heidi Klum auf dem wochenlangen Walk ins Finale bereits ausgesiebt hatte. Alle, bis auf Victoria. Die Wienerin mag sich nach ihrem Rauswurf nicht mehr vor den ProSieben-Karren spannen lassen. Zu unvorteilhaft sei sie in der Show rübergekommen. Der Rest darf ein letztes Mal zeigen, wie er Laufen gelernt hat.

Toni gewinnt im Kreisch-Test

Doch die Show gehört natürlich den vier Finalistinnen. Per Kreisch-Test untersucht der Einheizer schon vor der Sendung, wer in der Gunst des Publikums vorne liegt – Toni Dreher-Adenuga (18) aus Stuttgart, Pia Riegel (22) aus München, Julianna Townshend (20) aus Klein-Winternheim oder Christina Peno (22) aus Dudenhofen . Das Ergebnis ist eindeutig.

Vielleicht weil Toni gleich einen ganzen Fanklub mitgebracht hat. Nicht nur wegen ihrer weißen Shirts mit Zitaten aus dem Matthäus-Evangelium stechen sie hervor. Eine halbe Stunde vor der Show fassen sich die Fans der gottesfürchtigen Schülerin an den Händen und senken die Köpfe – wohl zum Gebet.

Christina fliegt als Erste

Ansonsten auf den Rängen: viele Abendkleidchen, viele Anzüge, viele Jugendliche mit elterlicher Aufsicht. Und auch gut von Weitem erkennbar: Travestiekünstlerin Olivia Jones.

Ob sie wegen der US-Dragqueens gekommen ist, mit denen die Finalistinnen einen knallbunten Walk zu Katy Perrys „Fireworks“ hinlegen? Juror Michael Michalsky scheint’s zu gefallen. Er klatscht auch, wenn die Kameras nicht hinschauen. Heidi hingegen nutzt die Zeit, um sich auf der Couch Luft zuzufächern. Haben die Models ihr den Atem verschlagen? Christina offenbar nicht – sie muss als Erste gehen.

Der „Vertical Walk“ kehrt zurück

Nicht nur die Dragqueens kommen einem bekannt vor. Popstar Wincent Weiss wird genauso recyclet wie Rapper Cro. Und erst die Challenge.

Sahen die Kandidatinnen beim „Vertical Catwalk“ während der Staffel noch aus wie nasse Säcke, haben sie bei der Neuauflage in der Finalshow ihre Körperspannung wiedergefunden. Pia hilft das alles nichts – ihr bleibt nur die Bronzemedaille.

„Ihr werdet mich nicht mehr los“

Als endlich ihr Bild erscheint, hält sich Toni ungläubig die Hand vors Gesicht. Ihre Familie und Freunde rennen auf die Bühne, um sie zu umarmen. Es regnet Konfetti.

Mit dem Sieg erhält sie nicht nur einen Modelvertrag, sondern auch ein Preisgeld von 100.000 Euro. Sich darauf ausruhen, möchte sie aber nicht, wie sie unserer Redaktion schon vor dem Finale verriet: „Man kennt das ja von manchen Siegerinnen der letzten Jahre, dass man nichts mehr von ihnen hört. Aber ich habe schon gleich in der ersten Folge gesagt: Ihr werdet mich nicht mehr los!“

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben