RTL-Show

„Let’s Dance“: Barbara Becker ist nach „Geburts-Tanz“ raus

Barbara Becker wird von ihrem Tanzpartner Massimo Sinato getröstet.

Barbara Becker wird von ihrem Tanzpartner Massimo Sinato getröstet.

Foto: Rolf Vennenbernd / dpa

Berlin  Barbara Becker wollte bei „Let’s Dance“ die Geburt ihrer Söhne nachtanzen. Warum das keine gute Idee war und Oliver Pocher dabei war.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Das war dann wohl nichts bei „Let’s Dance“. Irgendwie war es auch eine komische Idee, die Geburt seiner Kinder zu vertanzen, wie es Barbara Becker geplant hatte. Bei dem Gedanken kommen unwillkürlich Bilder in den Kopf, die man nicht sehen will.

Und sorgenvoll fragt man sich, ob die Performance vom Freitagabend vielleicht Ähnlichkeiten mit dem Video zum Song „Käfigbett“ der Band K.I.Z. hat. Denn dabei steigt Rapper Maxim blutüberströmt und in Windeln aus dem bühnenfüllenden Schritt eines Frauenkörpers.

„In meinem Leben gibt es viele magische Momente, aber wenn ich mich auf zwei begrenzen soll, dann ist es sicherlich die Geburt beider meiner Söhne“, erklärte Barbara Becker vor ihrem Tanz bei der neunten Show von „Let’s Dance“. Denn am Freitagabend sollten die „Promis“ unter dem Motto „Magic Moments“ auftreten.

„Let’s Dance“: Barbara Becker tanzt zur Geburt Walzer

Obwohl Barbara Becker sogar ihren Sohn im Publikum als Verstärkung sitzen hatte und zu dem Lied tanzte, dass sie bei seiner Geburt gehört hatte, „No Woman, No Cry“, war der Walzer nicht so magisch, wie man sich das vorgestellt hätte. Und eine Frage sei erlaubt: Wie kommt man dazu, dieses Lied bei der Geburt eines Kindes zu hören? Wie auch immer.

Let's Dance: Vier Dinge, die man über die Tanzshow wissen muss
Let s Dance- Vier Dinge, die man über die Tanzshow wissen muss

Am Ende gab es nur 23 Punkte für Barbara Becker und Massimo Sinató. „Wenn ich hier als Betrachter sitze, möchte ich von einem ‚Magic Moment‘ erfasst werden. Mich hast du nicht ganz erfasst“, urteilte Joachim Llambi. Am Ende bedeutete das den letzten Platz für das Paar, obwohl sie im Tanzduell gegen die bisher schwächsten, Evelyn Burdecki und Evgeny Vinokurov, tanzen mussten.

Let’s Dance 2019: Alles wichtige zur aktuellen Folge in Kürze:

• Barbara Becker ist nicht mehr dabei

• Benjamin Piwko überzeugt die Jury und rührt das Publikum

• Oliver Pocher ist nach dem Ausscheiden wieder da

Der Sieg in der Kategorie Streetdance zu „Talk Dirty“ ging überraschend an Evelyn, was letztendlich zum Punktegleichstand führte. Doch auch an diesem Freitagabend riefen die Fans treu für die

an, sodass es Designerin Barbara Becker traf: Sie musste mit 55 Punkten die Show verlassen.

Benjamin Piwko liefert eine Choreographie für seine Mutter

Von mehr Erfolg gekrönt war der Auftritt von Benjamin Piwko. Für seine verstorbene Mutter wolle er den langsamen Walzer/Contemporary zu „Unchained Melody“ tanzen. „Ich bin nur mit meiner Mutter, ohne Vater aufgewachsen. Die Beziehung war sehr besonders für mich“, erklärte der Kampfkünstler. Es sei sehr schwierig für ihn gewesen, als sie krank wurde.

„Und dann hat sie mir gesagt, einen Tag vor dem Tod: ‚Benjamin, sei nicht sauer auf mich. Ich will nicht gehen. Es tut mir Leid, dass ich gehen muss.‘“ Manchmal träume er, sie sei plötzlich wieder da. „Aber ist sie leider nicht – nur in meinem Herzen ist sie drin.“ Und so herrschte nach der Performance erst einmal Stille im Saal. Nochmal verstärkt durch das lautlose Klatschen, dass das Publikum dem gehörlosen Bejamin Piwko widmete.

Piwko hatte zuletzt einen

Piwko hatte deshalb in den vergangenen Folgen immer wieder mit den Folgen des Sturzes zu kämpfen.

„Ich traue mich kaum zu sprechen“, meinte sogar der sonst so freche Moderator Daniel Hartwich, der sich vergangene Woche noch einen Streit mit Juror

lieferte. Und so gingen 30 Punkte an das Paar – ebenso wie im Tanzduell gegen Pascal Hens und Ekaterina Leonova: Flamenco zu „Lel Lere Bay Bay“.

Oliver Pocher und Ella Endlich sorgen für Überraschung

„Deine Mama wäre wirklich stolz auf dich heute. Ich fand das sehr sehr schön. Als Mutter gibt es nichts Schöneres zu sehen, als wenn das eigene Kind glücklich ist“, sagte Jurorin Motsi Mabuse. Und auch Jorge Gonzalez, der mit seiner Marshmellow-ähnlichen Frisur und dem weißen Bademantel für den furchtbarsten „Magic Moment“ des Abends sorgte, war begeistert: „Ich halte hier mein Herz, ich habe Gänsehaut, wirklich ergriffen von Anfang bis zum Ende.“

Das bedeutete den Punktesieg. So gut hatte das Paar noch nie abgeschnitten. Gerade in den letzten drei Folgen schaffte es Piwko im Schnitt auf gerade einmal 16 Punkte.

Für Überraschung sorgte an diesem Abend nicht nur Ella Endlich, die zum ersten Mal wackelte, sondern auch Oliver Pocher: Nicht nur, dass er bei der Live-Tour gemeinsam mit Tanzpartnerin Christina Luft durch 16 Städte touren wird, er performte trotz Rausschmiss auch an diesem Abend. Fans hatten sich nach der Ankündigung des Auftritts des Comedian schon gefragt:

Allerdings war Pocher nur nach der Sendung bei „Exclusiv Spezial“ tanzend zu sehen. Schon als er in der vergangenen Woche rausflog, verkündete er, wie froh er wäre, wenn sich ein Paar verletze und er infolgedessen nachrücken könne. Denn er wollte unbedingt seinen „Magic Moment“, als Deutschland 2014 Weltmeister wurde und sein Song „Schwarz und Weiß“ im Maracan lief, zeigen. Das tat er dann auch in typischer Pocher-Humor-Manier.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Leserkommentare (1) Kommentar schreiben