Netflix-Serie

Produzent: „Dogs of Berlin“ kann mit „Dark“ mithalten

Sigi Kamml, der Produzent der Netflix-Serie „Dogs of Berlin“, zeigt sich angesichts des Erfolgs von „Dark“ nicht eingeschüchtert.

Sigi Kamml, der Produzent der Netflix-Serie „Dogs of Berlin“, zeigt sich angesichts des Erfolgs von „Dark“ nicht eingeschüchtert.

Foto: Ernesto S. Ruscio / Getty Images for Netflix

Berlin  Mit „Dogs of Berlin“ geht am Jahresende die zweite deutsche Netflix-Serie online. Wir haben vorab mit Produzent Siggi Kamml gesprochen.

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Die zweite deutsche Netflix-Originalserie „Dogs of Berlin“ steckt noch mitten in den Dreharbeiten, doch Produzent Siggi Kamml, gleichzeitig auch Macher der „Tatorte“ mit Til Schweiger, gab sich am Mittwoch selbstbewusst, dass man an den

anknüpfen werde.

Man wolle mit der zehnteiligen Krimiserie um zwei gegensätzliche Polizisten, die es mit dem Gesetz selbst nicht so genau nehmen, mindestens so erfolgreich sein wie die erste deutsche

-Serie, sagte Kamml auf einem Event des Streamingdienstes in Rom.

„Dass „Dark“ so gut ankam, motiviert uns eher, als das es uns Druck macht.“ Schließlich habe das gezeigt, dass die Art, wie man in Deutschland Geschichten erzählt, auch weltweit gemocht werde.

Berlin als perfekter Drehort gelobt

Dennoch sei „Dogs of Berlin“ anders als die typischen deutschen Krimis. „Wir werden den Zuschauern etwas Verrückteres bieten“, sagte Kamml, „eine Mischung aus „Breaking Bad“ und „The Wire“.“

Die deutsche Hauptstadt sei dafür ein perfekter Drehort, fast wie ein eigener Charakter in der Serie. „Berlin ist eine besondere Stadt, weil sie immer noch aus zwei Teilen besteht“, so Kamml. Nach der Wiedervereinigung habe es ein komplettes Machtvakuum gegeben, in dem nicht nur Kreative und Partyvolk kamen, sondern auch Kriminelle. „Sie hatten gute Bedingungen, um ihre Systeme aufzubauen, und die Folgen spürt man bis heute. Das ist einzigartig in Deutschland, wenn nicht sogar für die Welt.“

„Dogs of Berlin“ soll Ende des Jahres bei Netflix erscheinen. In den Hauptrollen sind Fahri Yardim und Felix Kramer zu sehen. (cho)

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