Krimi-Festival

Gelsenkirchen mutiert bei „Mord am Hellweg“ zum Tatort

Bereiten das Literaturfestival vor: Claudia Nobis (l.) und Anja Herzberg von der Stadtbibliothek Gelsenkirchen und Herbert Knorr vom Westfälischen Literaturbüro präsentieren schon mal das Plakat für „Mord am Hellweg“.

Bereiten das Literaturfestival vor: Claudia Nobis (l.) und Anja Herzberg von der Stadtbibliothek Gelsenkirchen und Herbert Knorr vom Westfälischen Literaturbüro präsentieren schon mal das Plakat für „Mord am Hellweg“.

Foto: Olaf Ziegler

Gelsenkirchen.  Bei Europas größtem Krimifestival „Mord am Hellweg“ kommen Freunde schaurig-spannender Geschichten voll auf ihre Kosten. Auch in Gelsenkirchen!

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Verzwickte Verbrechen, mysteriöse Mordfälle und ereignisreiche Ermittlungen: Für Fans gibt es nichts Spannenderes als einen guten Krimi. Bei Europas größtem internationalen Krimifestival kommen Freunde schaurig-spannender Geschichten voll auf ihre Kosten. Auch in Gelsenkirchen stehen fünf hochkarätig besetzte Veranstaltungen auf dem Programm.

Mordfall im Musiktheater

„Mord am Hellweg“ heißt die erfolgreiche Veranstaltungsreihe, die in diesem Jahr zum neunten Mal mit bekannten Autoren der Szene wirbt. Besondere Veranstaltungsorte entlang des Westfälischen Hellwegs sind ein Markenzeichen des Literaturfestivals mit Lesungen in 22 Städten vom 15. September bis zum 10. November. Insgesamt locken in diesem Jahr 200 Lesungen mit 176 Autoren Krimifans aus dem ganzen Land.

In Gelsenkirchen startet das Festival am 29. September mit einer großen Krimi-Nacht im Consol-Theater. Gleich sechs Autoren geben sich dort die Klinke in die Hand. Neben bekannten Gesichtern wie Hannah O’Brien oder Marc Raabe wird auch der in Deutschland noch nicht so bekannte österreichische Autor David Schalko aus seinem Nachkriegskrimi lesen. Nicht nur wegen seines Namens „sicherlich einer, auf den man achten muss“, wie Herbert Knorr von der Festivalleitung, versichert.

Den Beweis, dass Krimis auch lustig sein können, tritt Kathrin Heinrichs am 11. Oktober an. Sie wird dort im Rahmen des „Zeltivals“ aus ihrem aktuellen Krimi „Bis auf den Grund“ lesen. Ihre sauerländischen Wurzeln kann sie, auch wenn ihre Geschichte auf einer Insel beginnt, nicht verbergen. Die Stadt Gelsenkirchen ist Schauplatz von Elisabeth Herrmanns Kurzkrimi, ihrem Beitrag zum aktuellen „Mord am Hellweg“-Krimiband „Henkers.Mahl.Zeit“. Am 18. Oktober lädt sie zum Tatort ins MiR. Dort wurde per Krimi ein Tanzstar und Choreograph ermordet.

Fitzek stellt neuen Thriller im Hans-Sachs-Haus vor

International wird es am 4. November im Schauburg Filmpalast. Der dänische Thrillerstar Jens Henrik Jensen präsentiert dort das Finale seiner „Oxen“-Trilogie rund um den Elitesoldaten Niels Oxen. Dietmar Wunder, deutsche Stimme von unter anderem James Bond-Darsteller Daniel Craig und Adam Sandler, leiht ihm dafür seine Stimme.

Ein besonderer Höhepunkt erwartet all diejenigen, die noch eine Karte bekommen haben, am 8. November: Sebastian Fitzek, Gewinner des Europäischen Preises für Kriminalliteratur 2016/17, stellt seinen brandneuen Thriller „Der Insasse“ im Hans-Sachs-Haus vor. Fitzeks Bücher sind in gut zwei Dutzend Sprachen übersetzt, die Dreharbeiten für die Verfilmung seines Romans „Das Joshua-Profil“ laufen. Einen Tag nach der Lesung verleiht Fitzek den von ihm gestifteten „Victor Crime Award“ im Rahmen des Festivals an den besten deutschsprachigen Nachwuchsautoren.

>> Kartenverkaufsstellen und weitere Infos

  • Tickets für die Gelsenkirchener Veranstaltungen gibt es zum Vorverkaufspreis ab 12,90 Euro in der Zentralbibliothek auf der Ebertstraße 19 und unter 0209 169 2819. Die Karten für alle Veranstaltungen gibt es außerdem beim Westfälischen Literaturbüro in Unna. 02303 10 37 77 oder 02303 96 38 50.

  • Das Programmheft des diesjährigen Festivals bietet auf prallen 108 Seiten jede Menge Tipps für Mord und Totschlag. Weitere Informationen und alle Tickets sind außerdem zu bekommen auf der Homepage.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben