Bayreuther Festspiele 2017

Mein Bayreuth I: Nichts anzuziehen!

Redakteurin Dr. Monika Willer.

Redakteurin Dr. Monika Willer.

Bayreuth.  Vorfreude und Angstlust treten bei einer Reise nach Bayreuth alle Jahre wieder in einen kreativen Wettstreit.

Da steht die Wagnerianerin also vor dem prall gefüllten Kleiderschrank und ruft: „Ich habe nichts anzuziehen!“ Man möchte ja nur angenehm auffallen inmitten von Glanz und Gloria, deshalb beschleichen einen bange Zweifel, ob das hübsche kleine Schwarze vom Vorjahr noch festspieltauglich ist.

Goldene Regel

Solche Überlegungen führen zu Panikkäufen in allerletzter Minute. Davon lebt der Einzelhandel, und zwar nicht schlecht. Die goldene Regel lautet ohnehin, dass man besser ein Outfit zuviel mitnimmt als eins zuwenig. Es kann viel schief gehen zwischen Hotel und Festspielhaus. So ist das Auto bis unters Dach vollgepackt mit Hosen, Blusen, Sandalen, Föhn, Fliegenklatsche, Tubenwaschmittel und diversen Produkten der Kosmetikindustrie. Am Ende fällt das neue kleine Schwarze niemandem auf. „Hattest Du das nicht schon letztes Jahr an?“, fragt der Kollege.

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