Festival

Bad Relegion und NOFX bei „Punk in Drublic“ in Gelsenkirchen

Die Band Bad Religion mit Bassist Jay Bentley auf der Bühne im Amphitheater Gelsenkirchen.

Foto: FUNKE Foto Services / Frank Oppitz

Die Band Bad Religion mit Bassist Jay Bentley auf der Bühne im Amphitheater Gelsenkirchen.

Gelsenkirchen.   Bad Relegion und NOFX sind ein Headliner beim Festival „Punk in Drublic“ im Gelsenkirchener Amphitheater. Auch „Die Lokalmatadore“ aus Mülheim stehen auf der Bühne.

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Während die meisten Leute zu Hause vor den Fernsehbildschirmen die Niederlage der deutschen Nationalmannschaft gegen Mexiko verfolgten, kamen die eingefleischten Punk-Fans aus Gelsenkirchen und Umgebung im Amphitheater zusammen, um gemeinsam das „Punk in Drublic“-Festival zu feiern, welches Teil einer offiziellen Europatour ist. Die Besucher ließen sich weder vom leichten Nieselregen, noch vom verlorenen Fußballspiel die Laune verderben und genossen die gute Stimmung mit Bier, Bratwurst und jeder Menge Musik.

Festival nach Platte von NOFX benannt

„Das Festival ist nach einer Platte von NOFX benannt, welche die gesamte Tour mit organisieren und bei jedem Konzert als Headliner auftreten“, erklärt Alex Schwers von der Firma Rodeorock GmbH. Er kennt die Hintergründe zu Punk in Drublic: „Letztes Jahr fand das ganze bereits in den USA statt. 2018 zieht NOFX mit anderen amerikanischen Bands durch Europa.“ Insgesamt finden acht Termine statt, drei davon in Deutschland.

Für die Gelsenkirchener-Ausgabe hat Schwers übrigens extra die Mülheimer Gruppe „Die Lokalmatadore“ mit ins Line-Up geholt, die er mit einem Schmunzeln beschreibt: „Wenn die Kassierer die Beatles sind, dann sind die Lokalmatadore die Rolling Stones.“ Der Vergleich mag etwas gewagt sein, beim Publikum konnten die Mülheimer aber unter anderem durch ihre Punkrock-Version von „Blau und Weiß, wie lieb ich dich!“ punkten.

Der Termin für das Festival ist angesichts der Weltmeisterschafts-Partie etwas unglücklich gewählt, „in diesem Falle hätte es aber zu keinem anderen Zeitpunkt gepasst. Manchmal hat man eben keine bessere Möglichkeit, auch wenn mir ein Samstag ohne Fußball besser gefallen hätte“, verrät Schwers. Mit 4000 im Vorfeld verkauften Tickets seien die Veranstalter dennoch total im Soll. Um den Fans der Nationalelf die Entscheidung zwischen Punk-Festival und WM abzunehmen, wurde sogar extra eine Leinwand zum Public Viewing aufgestellt, auf der die Besucher das Spiel zwischen den Auftritten mit verfolgten.

Ebenfalls im Publikum sind der Gelsenkirchener Thorsten Müller und Gordon Bullerkette aus Marl. Die zwei sind seit ihrer Schulzeit Punk-Fans und freuen sich besonders über die Auftritte von NOFXS und Bad Religion, deren Musik sie fast 35 Jahre lang begleitete: „Wenn du dich einmal für das Genre begeisterst, begleitet es dich ein Leben lang“, meint Bullerkette.

Amphitheater die beste Location

Das Festival gefalle ihnen sehr gut, Müller ist vor allen von der Location angetan: „Das Amphitheater ist einfach super für diese Art von Konzert geeignet. Mir persönlich gefällt es besser als der Parkplatz an der Veltins-Arena.“ Dort sollte „Punk in Dublic“ ursprünglich stattfinden, Alexander Schwers sagt jedoch: „Es hat sich herausgestellt, dass die Gegebenheiten hier für das Festival besser geeignet sind.“

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