Karneval

Alaaf in Essen: Kasalla und Brings eröffnen die Session

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Aus der „Stadt met K“: Kasalla treten bei „Alaaf im Pott“ in der Grugahalle auf.

Aus der „Stadt met K“: Kasalla treten bei „Alaaf im Pott“ in der Grugahalle auf.

Foto: Kasalla GbR / Ben Wolf

Essen.  In der Grugahalle kann schon vor dem Start in die 5. Jahreszeit geschunkelt werden, wenn kölsche Karnevalsstars wie Kasalla und Brings auftreten.

Nachdem den Jecken im vergangenen Jahr die Schunkellaune ordentlich vermiest wurde, keimt nun Vorfreude auf. Es wird wohl eine Session geben – mit Trömmelchen, Tätärätätä und strengen Regeln. In der Karnevalshochburg Düsseldorf soll am 11.11. beispielsweise der Hoppeditz aus seinem Senftöpfchen steigen. Wer mitjubeln möchte, muss geimpft oder genesen sein. Die 2G-Regel kommt auch sechs Tage früher bei „Alaaf im Pott“ zum Einsatz. Dann, am 5.11., feiern Jecken in der Grugahalle eine Party mit kölschen Karnevalsstars.

Und genau darin liegt auch der Grund für den verfrühten Start in die Session – die hochkarätigen Gäste aus der Domstadt haben einen rappelvollen Terminkalender. Gefolgt sind der Einladung von Initiator and Gastronom Lars Becker nämlich keine geringeren Bands als Brings, Kasalla, Druckluft, Klüngelköpp und die Paveier. Nach einem Jahr Karnevalssausen-Pause frischen wir das Gedächtnis auf.

Brings feiern in Essen wieder eine „Superjeilezick“

Die Paveier steuerten über Jahrzehnte hinweg Ohrwürmer zur Session bei. 1987 etwa schunkelten die Jecken zu „Buenos Dias Mathias“. Vor knapp fünf Jahren lieferten sie mit „Leev Marie“ einen weiteren Hit. Brings hingegen dürften vielen nicht nur wegen der roten Karohosen im Gedächtnis geblieben sein, sondern auch durch die „Superjeilezick“. So „geil“ war die Zeit für Band im vergangenen Jahr jedoch nicht. Wie viele andere Künstler mussten auch sie geplante Termine absagen und spielten stattdessen unter freiem Himmel vor geparkten Autos. Doch nun hat die Bühne sie endlich wieder.

Seit „erst“ zehn Jahren sind Kasalla dabei, das Quintett („Stadt met K“, „Alle Jläser huh“) zählt aber bereits zu den erfolgreichsten Bands des Genres. Außerdem haben die Kölschrocker um Gitarrist Flo Peil einen berühmten Fan auf ihrer Seite: Comedian Carolin Kebekus. Mit ihr nahmen sie gemeinsam den Hit „Pirate“ auf.

Klüngelkopp und Druckluft ergänzen das Aufgebot

Mit den Klüngelköpp hat sich Initiator Lars Becker Oscar-Gewinner zur Party eingeladen. Der Goldjunge kommt jedoch nicht aus Hollywood, sondern aus Kölle – dieser „Närrische Oscar“ wird vom Kölner Express verliehen. Die Klüngelköpp („Stääne“) wurden zweimal als beste Kölner Band ausgezeichnet. Geballte Power bringen auch Druckluft mit in die Grugahalle. In dieser Session geht die Brass-Band aus Bonn neue Wege. Frontposaunist Flo feiert in der Single „Moment“ sein Gesangsdebüt. Zur Musik schwingt sich das Tanzcorps Fidele Sandhasen in die Luft.

Ausgelassene Stimmung dürfte bei „Alaaf im Pott“ also garantiert sein – immerhin läuft die Planung für die Karnevalssause bereits seit Herbst 2019. „Es ist die Zeit gekommen, das Leben und die Feste wieder zu feiern“, freut sich Lars Becker. Was lange währt, wird endlich gut. Und damit auch die durstigen Gemüter im Revier beruhigt sind: An den Verpflegungsständen wird neben dem kühlen Glas Kölsch auch Pils ausgeschenkt.

>>> INFO: Alaaf im Pott

Alaaf im Pott: 5.11., 19 Uhr (Einlass 16.30 Uhr), Grugahalle, Messeplatz 2, Essen.

Tickets gibt es ab 33 € über www.alaaf-im-pott.de. Es gilt die 2G-Regel, Kinder unter 12 J. erhalten per Test Zutritt.

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