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Elvis lebt – in Shows und Musicals

Fast als wär’s der echte: Grahame Patrick als Elvis.

Fast als wär’s der echte: Grahame Patrick als Elvis.

Foto: Andreas Friese

Essen.  In diesem Jahr hätte Elvis Presley seinen 85. Geburtstag feiern können. An seine einzigartige Karriere erinnert aktuell u.a. ein Musical.

In einem einfachen Holzhaus im Städtchen Tupelo erblickte Elvis Presley am 8. Januar vor 85 Jahren das Licht der Welt. Die Geburt war dramatisch: Elvis’ Zwilling kam 30 Minuten vor ihm tot zur Welt, und auch Mutter Gladys kostete die Entbindung fast das Leben. Alt wurde danach weder sie noch ihr bald weltberühmter Sohn: Der junge King verlor seine geliebte Mutter, als sie 46 war. Er selbst starb bereits mit 42 Jahren.

Elvis als Musical-Held

Das geschah am 16. August 1977 – doch der Ruhm des Mannes, der die Welt der populären Musik wie kein anderer verändert hat, ist seitdem nicht ein bisschen verblasst. Gut 42 Jahre nach Presleys Ableben besuchen täglich Tausende seine Villa in Memphis, seine (immer wieder neu abgemischten) Songs verkaufen sich so gut wie einst – und auch live kann man das Phänomen Elvis heute noch regelmäßig erleben. Nicht im Original natürlich, aber äußert professionell kopiert. Zum Beispiel von Grahame Patrick, der bei „Elvis, das Musical“ in die Kleider des Königs schlüpft. Im sechsten Jahr tourt der Ire mit der Produktion aus dem Berliner Estrel Center inzwischen durch die Republik, Ende des Monats ist sie wieder in Essen zu sehen.

Der Mann, der an Elvis’ Bahre sang

Das Musical mit Hüftschwung-Garantie präsentiert einen kurzweiligen Abriss von Elvis’ Karriere mit Spielszenen, Filmsequenzen, Tanz-Choreografien und natürlich allen Hits – von „Love Me Tender“ über „Jailhouse Rock“ bis hin zu „Suspicious Minds“. Höhepunkt der Show ist das legendäre Konzert aus dem Jahr 1973 auf Hawaii, das weltweit live im TV übertragen wurde.

Aber auch Gospelsongs, bekanntlich jene Musik, die Elvis selbst am liebsten hörte, kommt im Musical nicht zu kurz. Besonderheit: Begleitet wird Grahame Patrick bei Stücken wie „Why me, Lord?“ und „How Great Thou Art“ vom Gesangsquartett Stamps um Originalmitglied Ed Enoch, der selbst viele Male mit Elvis auf der Bühne stand und noch bei seiner Beerdigung sang.

Auftritt des Elvis-Europameisters

Das Musical ist aber nicht die einzige hochkarätige Elvis-Show, die man im Januar in der Region erleben kann. Nur zwei Tage vor der Vorstellung im Colosseum präsentiert auch Oliver Steinhoff seine King-Hommage in Essen. Der Dortmunder zählt zu den besten Presley-Imitatoren des Kontinents und gewann bereits den Titel bei der „Elvis Europameisterschaft“ in England sowie weitere internationale Championate seiner Zunft. Begleitet von einer Band präsentiert auch Steinhoff in seiner Show „His Life in Music“ einen Ritt durch Elvis’ Leben und Wirken. Ohne Spielszenen, aber sicher mit reichlich Hits jenes Mannes, den sie den King of Rock’n’Roll nennen.

Elvis – das Musical: 29.1. Essen (Colosseum), 1.2. Düsseldorf (Capitol, nur Restkarten), 17.4. Köln (Musical Dome, nur Restkarten). Oliver Steinhoff: Elvis – His Life in Music: 25.+26.1. Dortmund (Spielbank Hohensyburg), 27.1. Essen (Lichtburg). Karten gibt’s in unseren LeserLäden online auf www.ruhrticket.de sowie unter unter 0201 / 804 60 60.

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