Show

Hommage an Peter Alexander

Peter Grimberg als Peter Alexander in der Rolle des Obers Leopold aus „Im weißen Rößl“.

Peter Grimberg als Peter Alexander in der Rolle des Obers Leopold aus „Im weißen Rößl“.

Foto: Michael May / Michael May IKZ

Mit „Servus Peter – das Konzert“ feiert in Essen am 1. April eine Show mit den Hits von Peter Alexander Premiere.

Elvis hat wohl ohne Zweifel die meisten Imitatoren weltweit. Aber auch Stars und Bands wie Frank Sinatra, Michael Jackson, ABBA und Queen erfreuen sich der gekonnten Nachahmung zahlreicher professioneller „Tribute“-Interpreten. Peter Alexanders Werk dagegen bringt nur einer im großen Stil wieder zurück auf die Bühne: sein Namensvetter Peter Grimberg.

Aufgewachsen in Herne

Geboren in Österreich wuchs der heute 57-Jährige in Herne auf, blieb der Heimat seiner Mutter aber stets verbunden. Ganz besonders hatte es Grimberg der große Sohn der Alpenrepublik angetan: Peter Alexander, der zwischen 1950 und 1990 im gesamten deutschsprachigen Raum zu den populärsten Stars der leichten Unterhaltung zählte.

Bald schlüpfte Peter Grimberg in die Rolle des großen Wieners und sang seine Lieder. Mit der Musical-Hommage „Servus Peter“ tourt er seit vielen Jahren erfolgreich durch Deutschland, Österreich und zuletzt auch die Schweiz. Nun steht jedoch ein neues Programm an – und dafür hat Grimberg auch eine entsprechend große und ehrwürdige Halle gebucht: Am 1. April feiert „Servus Peter – das Konzert“ Premiere in der Essener Grugahalle – und dafür haben sich laut Grimberg bereits prominente Gäste wie Biggi Lechtermann, Chris Andrews, Olaf Henning und Frank Fussbroich samt Frau angesagt.

Der Frack von Peter Alexander

Ebenfalls bei der Premiere mit dabei: Eva Kresic, die ehemalige Haushälterin des 2011 verstorbenen Peter Alexander. „Mit ihr verbindet mich inzwischen eine enge Freundschaft“, so Grimberg. Persönliche Bekanntschaften wie diese, führten dazu, dass in Essen sowie auf der anschließenden Tournee auch eine echte Peter-Alexander-Devotionalie mit auf der Bühne ist: „Wenn ich ,Im weißen Rößl’ singe, trage ich den Original-Frack von den Dreharbeiten der Komödie“, verrät Grimberg. An das gute Stück kam der Fan und Sänger über eine weitere Haushälterin Alexanders aus der Schweiz, die das Kleidungsstück nach Auflösung des Hausstandes aufbewahrte und nun Grimberg vermachte: „Sie schickt mir den Frack zu, will ihn aber vorher noch waschen, weil er lange im Keller lag.“

Der Schlagzeuger von Paul Kuhn

Während die Musik bei „Servus Peter – das Musical“ stets vom Band kommt, wird in der neuen Show live musiziert – das macht den Unterschied. Auf der Bühne stehen neben Peter Grimberg und seiner Frau Annette – die gemeinsam Duette wie „Verliebt, verlobt, verheiratet“ singen“ – die Gesangsgruppe Claßen Singers sowie die „Paul Kuhn Family“ (Foto unten). Hinter der Formation mit dem Namen des 2013 verstorbenen Pianisten verbirgt sich eine siebenköpfige Gruppe um Schlagzeuger Willy Ketzer (3. v. li.). Der trommelte nicht nur 33 Jahre in der Band von Paul Kuhn, sondern war auch viele Jahre mit Peter Alexander auf Tournee.

Seine Erfahrungen aus dieser Zeit wird er im Rahmen der Tournee mit dem Publikum teilen und so manche Anekdote zum Besten geben. Peter Grimberg: „Willy war ja früher ein ganz Wilder mit langen Haare, der kein Blatt vor den Mund nahm. Wenn es auf den Tourneen deshalb mal Ärger gab, hat sich Peter Alexander immer vor ihn gestellt.“

Es darf gelacht werden

Solche Plaudereien gehören bei „Servus Peter“ ebenso dazu wie locker eingestreute Sketche. Ganz so, wie man es aus der beliebten „Peter Alexander Show“ kannte, für die sich einst Millionen vor dem Fernseher versammelten. Im Mittelpunkt natürlich: die Lieder des großen Österreichers – von „Das machen nur die Beine von Dolores“ über „Die süßesten Früchte“ bis „Die kleine Kneipe“. Und man darf sich sicher sein, dass Peter Grimberg sie mit mindestens ebenso viel Verve intoniert wie die weltweit geschätzt 100.000 Elvis-Imitatoren „Love Me Tender“ & Co.

Termine: 1.4. Essen (Grugahalle), 2.4. Arnsberg (Sauerland-Theater), 3.4. Unna (Erich-Göpfert-Stadthalle), 5.4. Kleve (Stadthalle), 9.4. Siegen (Bismarckhalle), 11.4. Winterberg (Kultur- und Kongress-Center), 13.5. Wesel (Niederrheinhalle), 14.5. Kamp-Lintfort (Stadthalle), 17.5. Dortmund (Westfalenhalle). Karten gibt’s ab 38,69 € in unseren ­LeserLäden und auf www.wir-lieben-tickets.de (ausgenommen 3.4. Unna).

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