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Waltroper Parkfest: Wenn der Park zur Partymeile wird

Riesenrad bei Nacht beim Waltroper Parkfest.

Riesenrad bei Nacht beim Waltroper Parkfest.

Foto: Mathias Schumacher / WAZ FotoPool

Waltrop.  Die 44. Auflage des Waltroper Parkfestes lockt am letzten Ferienwochenende mit einem bunten Programm

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Seit über 40 Jahren verwandelt sich der Moselbachpark im Herzen von Waltrop am letzten Augustwochenende zu einem riesigen Festgelände. Dort, wo sich normalerweise die Wege von Spaziergängern und Joggern kreuzen, geben sich dann Bands aus verschiedensten musikalischen Richtungen, DJs, Comedians und Kabarettisten auf insgesamt vier Bühnen die Ehre – Vielfalt ist der rote Faden auf den Schauplätzen „On The Rock“, „Sonswas“, „Cafézelt“ und „Open Air“.

Am Freitag startet das Wochenend-Fest um 15 Uhr, bis zum Auftritt des ersten Musikacts um 18 Uhr ist also genug Zeit, die Angebote abseits der Bühnen zu erkunden. Der Handwerkermarkt und der Kunstmarkt laden zum Stöbern ein, der Parkbasar verläuft an über 150 Imbissbuden und Verkaufsständen zwischen Riesenrad und „On The Rock“-Bühne quer über das Gelände. Für die kleinen Besucher dürften gerade das Spielfest mit Hüpfburg und Hindernisbahn sowie der Garten der Klänge mit Riesenharfe und Stiefelflöte spannend sein.

Von Indie-Rock bis zum DJ-Set

Das Vergnügen, das Parkfest musikalisch zu eröffnen, wird der Indie-Folk-Rock-Band Threepwood ‘N Strings auf der „Open Air“-Bühne und den Kinder-Rockern Pelemele auf der „Sonswas“-Bühne zuteil. Mit einem knapp zweistündigen Set aus aktuellen Club-Hits und Party-Klassikern beendet DJ Jan-Christian Zeller auf der „On The Rock“-Bühne dann Tag eins.

Weiter geht es am Samstag dann schon ab 14 Uhr. Zu den erklärten Highlights der Veranstalter zählt beispielsweise die „Prime Time Show XV“, die Comedy, Magie und Akrobatik abendfüllend auf die „Sonswas“-Bühne bringt. Die 15. Auflage der Show hält auch dieses Jahr wieder Bekanntheiten der Kleinkunst für das Publikum bereit: Kabarettist Stefan Waghubiger, Ein-Mann-Zirkus Nakupelle und Akrobat Jean Ferry sind unter anderem für die Unterhaltung an diesem Abend zuständig.

Für wen es dann doch eher musikalisch zugehen darf, der findet auf der „Open Air“-Bühne ab 21 Uhr den aus den 80ern bekannten Sänger Tony Hadley (früher bei Spandau Ballet) oder kann sich ab 21.30 Uhr elektronischer Tanzmusik, präsentiert von Waltrop’s Finest DJ-Night, hingeben.

Mit der längsten Liste an Auftritten punktet der Sonntag als letzter Tag des Festivals. Darauf finden sich wohlbekannte Namen wie die Killerpilze und Frida Gold. Die, wie die Killerpilze selbst sagen, „gefährlichste Band der Galaxie“ wird mit energetischem Punkrock die „On The Rock“-Bühne einnehmen.

Frida Gold als Höhepunkt

Den Abschluss des Abends und auch des Parkfestes bestreitet die Pop-Band Frida Gold. Mit Songs wie „Wovon sollen wir träumen“ ist die Truppe in der deutschen Musiklandschaft bekannt geworden. Die gebürtige Hattingerin Alina Süggeler und ihr Kollege Andreas Weizel treten ab 20.30 Uhr auf der Open Air-Bühne auf, bevor es um 22 Uhr noch lauter wird. Denn ein Feuerwerk soll für den Ausklang der dreitägigen Veranstaltung sorgen.

Praktisch: Das Parkfest ist gut mit dem öffentlichen Personennahverkehr zu erreichen. Sämtliche Stadtbuslinien und die Regionalbuslinien SB 24, 231 und 289 halten am Stadtpark (Haltestelle: Am Moselbach). Von da aus ist man schnell im Geschehen – im Bummelschritt zwischen den Bühnen unterwegs. Ehe es nach drei Tagen so wirkt, als sei im Moselbachpark nichts geschehen und sich wieder Jogger und Spaziergänger in der Idylle der Natur über den Weg laufen.

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