Spieleklassiker

Wie der Gameboy in den 90ern die Kinderzimmer eroberte

Nintendos Retro-Konsolen sind ein teurer Spaß

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Berlin  In den 90ern machte der Gameboy Millionen von Kindern glücklich. Wir werfen einen Blick zurück auf den Spieleklassiker von Nintendo.

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Mini-Bildschirm, schwarz-weiß Darstellung und grüne Hintergrundbeleuchtung – die Beschreibung des ersten Gameboys sorgt heute kaum mehr für Begeisterungsstürme. Bei vielen, die in den 90er Jahren aufgewachsen sind, erweckt Nintendos Handheld jedoch wunderbare Kindheitserinnerungen zum Leben.

In Japan und den USA bereits seit 1989 auf dem Markt, schaffte es der Gameboy im Jahr 1990 auch endlich nach Deutschland. Zu Beginn gab es die Konsole ausschließlich in Verbindung mit Tetris zu kaufen.

Tetris gehört zu den erfolgreichsten Spielen

Wohl auch ein Grund dafür, dass der Spieleklassiker heute mit rund 100 Millionen verkauften Einheiten zu den erfolgreichsten Spielen in der Geschichte gehört: Das simple Spielprinzip, die einfache Grafik und die sehr eindringliche Melodie des Puzzlehits machen auch noch 27 Jahre später richtig Spaß.

Wie es sich für eine echte Nintendo-Konsole gehört, war natürlich auch unser Lieblingsklempner auf dem Mobilgerät vertreten. In Super Mario Land hüpfte man mit Mario durch grau-grüne 2D Welten um Prinzessin Daisy zu retten. Heute sind die Spielwelten bunt und die Prinzessin, die es zu retten gilt, heißt Peach. Der Spielspaß ist jedoch geblieben.

Auch bis heute extrem beliebt im Nintendo-Universum sind Donkey und Zelda. Beide waren auch damals für den Gameboy zu haben und sorgten auch dort mit einfachem Gameplay und langer Spielzeit für Spaß.

Verschiedene Versionen

Um den Erfolg der Konsole nicht abreißen zu lassen, brachte

im Laufe der Jahre viele Nachfolger des Ursprungsgeräts und auch komplett neue Versionen des Handhelds auf den Markt. Vom GameBoy Pocket über den Gameboy Light und den Gameboy Color – die Konsole hat sich im Laufe der Zeit stark gewandelt.

Gleich geblieben über all die Zeit ist jedoch das Medium, auf dem die Spiele gespeichert werden. Die kleinen Steckmodule waren zwar im Gegensatz zu CDs nicht anfällig für Kratzer. Staub mochten sie allerdings gar nicht. Regelmäßiges Pusten in die Öffnung der Kartusche war also nötig, um das Spiel doch noch zum Booten zu bekommen.

Nintendo DS

Nach dem Ende der Produktion klassischer Gamesboys stellte Nintendo ein neues tragbares Gerät vor. Als inoffizieller Nachfolger kann wohl der Nintendo DS verstanden werden. Die kompakte Konsole für die Hosentasche kam 2005 in Europa in den Handel und war ebenfalls ein enormer Erfolg für die Japaner. Bis heute verkaufte sich der Handheld rund 154 Millionen Mal.

Dass heute wohl eher das Smartphone dominiert, zeigt dieses Video, in dem Kinder irritiert reagieren, als ihnen ein Gameboy in die Hand gedrückt wird:

Dieser Text ist zuerst auf futurezone.de erschienen – Das neue Tech-News-Portal der Funke Mediengruppe.

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