Dossier

Mein Leben, meine Geschichte

Menschen aus der Region erzählen ihre Geschichte. Über Rassismus. Als Kritiker von Fridays for Future. Als Arbeitsloser. Jetzt kostenlos lesen.

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

Sophia Achenbach ist noch ein Kind, als sie die ersten Erfahrungen mit Rassismus macht. „Ist das auch deine echte Mama?“, fragen Erwachsene. Ihr Vater kommt aus Kenia. Von ihm hat sie die dunklere Haut, die Locken, die volleren Lippen. Ihre Mutter ist weiß. Andere fragen, wo man denn so niedliche Adoptivtöchter herbekommt. Für Sophia Achenbach fühlt es sich an, als breche eine kleine Welt zusammen.

Kerstin Wajs hat sich für ein Leben ohne Kinder entschieden. "Wenn ich anderen Menschen erzähle, dass ich keine Kinder wollte, dann sind manche überrascht: Sie sagen Sachen wie: 'Im Alter wirst du das aber bereuen, wenn du einsam bist.' Oder die besorgte Frage: 'Fehlt dir denn gar nichts?' Als könnte nur glücklich sein, wer ein Kind hat."

Für unsere Serie "Mein Leben" haben wir mit Menschen gesprochen, die sich rechtfertigen müssen, weil sie sich für einen bestimmten Lebensentwurf entschieden haben, der nicht der vermeintlichen Norm entspricht, weil sie Meinungen vertreten, an denen sich andere reiben, weil sie in ein Leben hineingeboren wurden, das ihnen Vorurteile und Diskriminierungen beschert. Wie geht es ihnen damit?


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