Störung

Facebook, WhatsApp, Instagram – Störung offenbar behoben

Handynetz, WhatsApp und Co. – Was man bei Störungen tun kann

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Berlin  Nutzer hatten am Mittwochabend über massive Probleme bei Facebook, WhatsApp und Instagram geklagt. Betroffen war nicht nur Deutschland.

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Nach einer massiven weltweiten Störung bei Facebook, WhatsApp und Instagram sind die Probleme offenbar wieder behoben. Tausende Nutzer hatten am Mittwoch ab dem frühen Abend darüber geklagt, dass sie sich nicht mehr bei den sozialen Netzwerken und Messengerdiensten anmelden können.

Der Hashtag #facebookdown avancierte am Mittwochabend schnell zum Trending-Topic weltweit.

Auf dem Portal allestörungen.de wurde ab etwa 17 Uhr ein enormer Anstieg an Störungsmeldungen verzeichnet. Die Art der Störungen war dabei offenbar ganz unterschiedlich. Inzwischen gibt es nur noch vereinzelte Störungsmeldungen.

Facebook nennt Wartungsarbeiten als Grund

So erschien bei manchen Nutzern etwa bei der Anmeldung auf Facebook die Fehlermeldung „Facebook ist aktuell leider nicht verfügbar“. Andere Nutzer geben an, dass sie keine Links, Bilder und Nachrichten verschicken können. Das Posten von Beiträgen war ebenfalls für viele nicht möglich, andere klagten darüber, keine Beiträge kommentieren zu können.

Im Hilfe-Bereich von Facebook wurden Wartungsarbeiten als Grund für die Störung angegeben. Es war von Änderungen an der Datenbank die Rede. Am Mittwochabend vermeldete das Unternehmen auf Twitter: „Uns ist bewusst, dass einige Nutzer zurzeit Probleme haben, auf die Facebook-Apps zuzugreifen. Wir arbeiten daran, das Problem so schnell wie möglich zu lösen.“

Instagram meldete sich nach Stunden in einem Tweet wieder als funktionsfähig zurück. Facebook machte zunächst keine weiteren Angaben. Zum Teil hielten die Probleme seit mehr als zwölf Stunden an. Es war damit einer der längsten Ausfälle der vergangenen Jahre. Viele Nutzer äußerten sich über Twitter verärgert über die Einschränkungen.

Kein Zusammenhang mit Hacker-Attacke

Einen Zusammenhang mit einer Hackerattacke schloss das Unternehmen aus. „Wir können bestätigen, dass das Problem nicht im Zusammenhang mit eine DDoS-Attacke steht.“ Bei einem solchen Angriff werden Netzwerke oder Websites mit Anfragen überschüttet, so dass die Netzwerke zusammenbrechen. Die Anzahl von Anfragen übersteigt dann schlicht die Kapazitätsgrenze.

Betroffen waren von der Störung nicht nur Nutzer in Deutschland. Meldungen über Ausfälle wurden auch aus anderen Teilen Europas gemeldet, besonders betroffen waren laut allestörungen.de Polen, Russland, Großbritannien, die Schweiz und die Benelux-Staaten gemeldet. Probleme gab es auch an der West- und Ostküste der USA und in Teilen von Brasiliens.

Der Internetseite „DownDetector“ zufolge waren vor allem Teile der USA, Japan sowie einige Teile Europas von der Panne betroffen. (mbr/sdo/rtr)

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